Hallo ihr Lieben,

es wird mal wieder Zeit für einen kleinen Bericht, der euch auf dem Laufenden halten soll. In diesem Artikel möchte ich euch einfach mal ein paar Eindrücke vom Unigelände geben. Nur einen kleinen Ausschnitt. Ein paar Bilder habe ich euch ja schon in den vorangegangenen Berichten gezeigt. Außerdem möchte ich euch die aktuellsten Infos zukommen lassen, was war und was jetzt die letzten Wochen noch kommt!

Ich fang einfach mal mit den Bildern an (natürlich auch heute mit ein paar Musikstücken, die mich begleiten):


Also auf den oberen Fotos seht ihr den Parkplatzbereich der Uni. Ich muss sagen, dass man sich als Student mit Auto hier nicht beschweren kann. Es gibt wirklich sehr viele Parkplätze. Die Bilder hier zeigen nur den vorderen Teil. Es gibt auf der anderen Seite nochmal 2 ähnlich große Anlagen. Außerdem gibt es auch noch 2 dicke Parkhäuser, wo man sein Auto abstellen kann.
Wenn ihr euch mal in meine fotografierende Position versetzt, würdet ihr dann im Rücken den Apartmentkomplex haben, wo ich wohne. Gleich hinter diesem Komplex findet ihr dann die weiteren Parkplätze und dahinter das Gym.
Ich muss dazu sagen, dass die Parkplätze an Werktagen immer voll sind, weil hier wirklich jeder ein Auto hat, egal wie arm er auch ist….die “Schande” zu laufen tut sich hier keiner an ;-)

Das ist wirklich nicht übertrieben. Ich habe hier die Erfahrung gemacht, dass Fußgänger das allerletzte Glied in der Straßenverkehrsordnung sind. Nicht nur, dass man kaum welche sieht (weil ja alle Auto fahren), sondern auch, weil es hier teilweise gar keine Fuß-oder Fahrradwege gibt.
Eines Tages wollte ich zur Post gehen. War ein Fußmarsch von circa 2 Meilen eine Tour. 2/3 des Weges konnte ich einigermaßen sicher hinter mich bringen, weil es sowas wie einen Fußweg gab, allerdings hörte dieser dann ganz prompt auf. Das ganze letzte Stück (zur POST, wo ja eigentlich viele Leute hin müssen, aber wahrscheinlich alle mit Auto) musste ich dann durch die Prärie latschen, inklusive Gefälle. War wirklich klasse. Zumal ich dann gefühlte 3 Sekunden nach 14 Uhr dort ankam und die Dame hinter der geschlossenen Tür mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen sagte: “We are closed!”. Super! Naja…so viel also dazu!

Auf diesen beiden Bildern sieht man einen Teil des Weges, der dann zu meinem Apartment führt. Im Hintergrund könnt ihr die beigen Häuser erkennen. Das sind die Apartments. Ein so ein Haus hat 3 Etagen. Wenn man ausgehend von den beiden Bildern nach rechts gehen würde, wäre dort mein Apartment. Ich wohne dort in der 3. Etage. Ich bin übrigens im Treppenhaus meistens allein, weil die Amis dann doch meistens den Fahrstuhl benutzen. Es gibt sogar bei mir an der Treppenhaustür der 3. Etage ein Aufkleber auf dem steht: “You are great! You saved us 80-150$ per month”. Irgendwie sowas, was darauf hindeuten soll, dass es toll ist, dass ich keinen Strom verbraucht habe und zu Fuß gegangen bin :-)
Ihr erkennt vielleicht auf dem unteren der 2 Bilder den grünen Zaun an den rechts anschließend gleich ein Dach zu sehen ist. Dort befinden sich die Breifkästen für den Apartmentkomplex. Das mit der Post wird hier so geregelt, dass, wenn man Post hat oder ein Paket oder was auch immer, die Mitarbeiter (Studenten) des Mail Rooms einem einen gelben Zettel in den Briefkasten werfen. Mit diesem geht man dann zu dem besagten Mail Room (befindet sich in dem Haus, wo man im ersten der unteren Bilder das Behindertenzeichen davor sieht). Man gibt den gelben Zettel ab und muss seinen Perso zeigen. Dann noch ein paar Unterschriften und Initialien und dann bekommt man sein Paket. Normale Post, wie Briefe oder kleinere Sachen werden ganz normal in den Briefkasten geworfen.

In den oberen Bildern könnt ihr die anschließenden Apartmentkomplexe sehen. Diese sind etwas niedriger und haben nur 2 Etagen. Hier wohnen vermehrt die Amis. In meinem wohnen eher die Internationals. Aber da eh alles dicht beieinander ist, nimmt sich das nicht viel!
Insgesamt gibt es auf dieser Seite 6 Komplexe (glaub ich) und die haben alle unterschiedliche Namen. Ich zum Beispiel wohne im Building 6 und es heißt Arrowhead Village. Es gibt dann noch Serrano Village, Morongo, Waterman und noch ein paar andere, die mir gerade nicht einfallen. Auf der andern Straßenseite befinden sich dann nochmal ein paar Komplexe. Der gesamte Bereich dort nennt sich University Village. Die Miete dort ist etwas höher. Die Apartments sind wohl etwas neuer und die haben noch nen  Balkon. Aber brauch ich ehrlich gesagt nicht. Ich finde, die Miete ist auch so schon hoch genug!
Auf den folgenden Bildern seht ihr vor allem die einzelnen Wege, die zu den Gebäuden führen und die ich gehe, wenn ich Uni habe oder einfach nur ein paar Gebäude und allgemein das Aussehen des Geländes. Ich schreibe jetzt immer direkt unter die Bilder, was zu sehen ist! Also bei Interesse immer unter die Bilder schauen. Ist in etwas kleinerer Schrift!

Das Gebäude hier im Hintergrund ist eine der Mensen! Den Weg geh ich oft, wenn ich zum Unterricht will!

Weg zur Uni. Wenn ich diesen Weg rechts weitergehe, komme ich zur Jack Brown Hall. Dort habe ich die meisten meiner Vorlesungen und Labs.

Weg zur Uni. Wenn ich diesen Weg rechts weitergehe, komme ich zur Jack Brown Hall. Dort habe ich die meisten meiner Vorlesungen und Labs.

Ein sogenannter Baum :-) Nee Quatsch....finde das Bild irgendwie schön!

Ein sogenannter "Baum" :-) Nee Quatsch....finde das Bild irgendwie schön!

Wenn ich den Weg weiter gehe, komme ich zur Bibliothek, die ihr noch später hier sehen werdet und außerdem führt mich der Weg zum Bookstore und zum International Office!

Wenn ich den Weg weiter gehe, komme ich zur Bibliothek, die ihr noch später hier sehen werdet und außerdem führt mich der Weg zum Bookstore und zum International Office!

Schönes Bild finde ich. Hier sieht man, wie gepflegt alles ist und wie die einzelnen kleinen Wege alles miteinander verbinden

Schönes Bild finde ich. Hier sieht man, wie gepflegt alles ist und ungefähr wie die einzelnen kleinen Wege alles miteinander verbinden

Überall auf dem Campus findet man diese Sitzmöglichkeiten. Hier sitzen oft Studenten und essen zu Mittag oder machen Hausaufgaben!

Überall auf dem Campus findet man diese Sitzmöglichkeiten. Hier sitzen oft Studenten und essen zu Mittag oder machen Hausaufgaben!

Ja....das mit den Bergen im Hintergrund ist wirklich ganz cool!

Ja....das mit den Bergen im Hintergrund ist wirklich ganz cool!

Hier seht ihr die Bibliothek. Erbaut im Jahre 1970. Von der Ausstattung an Büchern eher schwach, weil man fast nur ältere Bücher findet. Das hat aber Methodik, denn ein Student, der das aktuelle Lehrbuch in der Bibo findet, kauft sich das 200$ Exemplar nicht mehr. Auch die gebrauchten Bücher sind selten unter 100$ zu haben. Frechheit! Aber zurück zur Bibo. An sich gefällt sie mir sehr gut, weil sie innendrin ziemlich verschachtelt ist und man eigentlich immer einen ruhigen Platz findet. Ich hab meistens sogar einen mit Blick auf die Berge! ;-)

Hier seht ihr die Bibliothek. Erbaut im Jahre 1970. Von der Ausstattung an Büchern eher schwach, weil man fast nur ältere Bücher findet. Das hat aber Methodik, denn ein Student, der das aktuelle Lehrbuch in der Bibo findet, kauft sich das 200$ Exemplar nicht mehr. Auch die gebrauchten Bücher sind selten unter 100$ zu haben. Frechheit! Aber zurück zur Bibo. An sich gefällt sie mir sehr gut, weil sie innendrin ziemlich verschachtelt ist und man eigentlich immer einen ruhigen Platz findet. Ich hab meistens sogar einen mit Blick auf die Berge! ;-)

Das ist die San Manuel Student Union...sowas wie das Zentrum dieses Unibereichs. Hier finden sich die Studenten in ihren Pausen ein und chillen. Es gibt in mitten des Gebäudes viele Sofas und Sessel zum chillen. Man kann auch Fernsehen und sogar Konsolen zocken. Weiterhin stehen Billard, Tischtennis und weitere Spiele zur Verfügung. Hier wird auch fürs leibliche Wohl gesorgt. Es sind einige Fast Food Sachen vertreten und ein Starbucks. Außerdem befinden sich im Gebäude selbst auch einige der Studentenverbindungen!

Das ist die "San Manuel Student Union"...sowas wie das Zentrum dieses Unibereichs. Hier finden sich die Studenten in ihren Pausen ein und chillen. Es gibt in mitten des Gebäudes viele Sofas und Sessel zum chillen. Man kann auch Fernsehen und sogar Konsolen zocken. Weiterhin stehen Billard, Tischtennis und weitere Spiele zur Verfügung. Hier wird auch fürs leibliche Wohl gesorgt. Es sind einige Fast Food Sachen vertreten und ein Starbucks. Außerdem befinden sich im Gebäude selbst auch einige der Studentenverbindungen!

Ich hoffe, ich konnte euch einen weiteren kleinen Einblick in mein Unileben geben, indem ihr nun mal einige Sachen gesehen habt und ein paar Beschreibungen dazu bekommen habt.

Im zweiten Teil, möchte ich noch ein bischen über die aktuellen Dinge sprechen und über die nächsten (letzten) Wochen. Also meine ersten beiden Klausuren habe ich hinter mir und habe auch beide sehr gut bestanden. In der nächsten Woche steht unser Midterm Exam in Marketing Decision Making an. Deswegen muss ich dieses Wochenende ein wenig lernen. Auch ansonsten beschäftige ich mich zur Zeit sehr viel mit der Uni, weil ich nochmal 3 gute Noten abfassen möchte, um diese dann eventuell  in Deutschland in mein Bachelor Studium in Chemnitz einbringen zu können. Ich bin immer noch sehr positiv angetan von der Art der Profs hier. Gerade in diesem Quarter habe ich wirklich 3 sehr gute Profs abbekommen. Das Gute hier ist, dass die meisten immer noch in der realen Wirtschaft arbeiten oder dies mal getan haben. Es ist nicht nur so ein popeliges Theoriegedöhns von irgendwelchen graduierten Schreibtischhengsten, wie es oft in Deutschland der Fall ist. Der Unterricht (gerade in diesem Quarter) ist sehr interaktiv. Beispielsweise bewertet unser Prof in Cost Accounting einen Großteil der Endnote durch die Teilnahme am Unterricht und was man dazu beiträgt. Bei den Hausaufgaben sind ihm die Ergebnisse ziemlich wurscht. Er will unsere Gedankengänge sehen und er bewertet nach Arbeitsaufwand und nicht nach Korrektheit. Seiner Meinung nach ist es heutztage zu einfach, einfach nur Ergebnisse zu bringen. Im Unterricht selbst stellt er einen immer wieder vor Real Life Experiences. Beispielsweise sollte ich letztesmal die Position eines Controllers übernehmen. Wir sind gerade ein paar Aufgaben durchgegangen und ich habe ihm meinen Lösungsweg beschrieben. Ergebnis war richtig, meinte er. Ich sollte mich dann eben in diese Position versetzen und vor der Klasse (die den Vorstand darstellten) mein Ergebnis rechtfertigen und ihnen klar machen, warum es aus meiner Sicht richtig wäre, diese Entscheidung zu treffen. Das macht er öfter und ich finde das wirklich super. Man bekommt einen ganz anderen Bezug zum Thema, weil man tiefer denken muss. Einer seiner Sprüche ist: “Think deep” :-)
Dadurch bereitet man sich auch anders vor. Ich lese die Buchkapitel jetzt immer vor jeder der Stunden und mache mir meine Gedanken dazu und überlege, was für Fragen aufkommen könnten und wie der Vorstand reagieren würde. Oft ist es zwar auch zäh, weil manchmal einfache Rechnungen wie die Kostenaufteilung der Supporting Departments auf die Operating Departments mittels der direkten Methode 5 mal wiederholt wird und die Amis ein ziemliches Matheproblem haben, aber dadurch festigt sich es noch mehr. Wie gesagt, die Studenten hier wollen immer alles auf dem Silbertablett serviert bekommen und schalten ihren Verstand selten ein. Selber denken ist anstrengend (für die)! Passt auch zu dem allgemeinen sehr bequemen Lebensstil hier!

Wie gesagt, der Lehrstil ist cool hier. Und die Profs sind sehr locker. Wer nicht fragt, ist selber schuld und wirklich keine Frage wird belächelt (auch nicht von den anderen Studis). Auch der Kontakt der Studenten untereinander ist lockerer. Man sieht sich hier mehr als Community und ob man sich kennt oder nicht ist egal. Vor den Stunden wird sich immer unterhalten oder die Hausaufgaben durchgesprochen.

Auch in der Marketing Klasse ist es immer ganz lustig. Ich muss sagen, dass ich jeden Tag meine Klassen von 20 Uhr bis 22 Uhr habe und dadurch die eh schon kleinen Klassen noch kleiner sind. Außer in Cost Accounting, da sitzen so um die 60 drin! Also in Marketing quatsch ich ab und zu vor dem Unterricht mit den Studis und es ist immer wieder lustig, was die über Deutschland wissen wollen. Beispielsweise ist es weit verbreitet, dass man in Deutschland fast alles machen kann. Ich meinte der Einfachheit halber, dass es weitgehend so ist. Ergebnis unserer letzten Unterhaltung mit Kyle (einem meiner Mitstudenten) war, dass er im nächsten Sommer mal eine Tour nach Holland und Deutschland machen will und dort nackig über die Straßen laufen will, in der einen Hand ein Bier in der anderen ein Brownie. :-) Hab ihm nur viel Spaß gewünscht!

Ansonsten ist mein Apartment immer noch ganz schön ätzend. Hab einfach auch Pech mit meinem Zimmer gehabt, dass direkt neben einem Maschinenraum liegt und jetzt im Winter abends starke Heizgeräusche von sich gibt. Die letzten Wochen schaff ich das aber auch noch!

Das waren so die aktuellen Ereignisse. Jetzt noch ein kleiner Ausblick auf die kommenden Wochen. Also Anfang März kommen mich ja meine Homies Alex, Andi und Lauti besuchen. Da freu ich mich schon drauf. Ich hoffe, dass das bei mir mit dem Freinehmen klappt und wir auch den ganzen Rest hinbekommen. Werden bestimmt richtig lustige Tage, wie immer wenn wir zusammen sind. Sagt auch schon alles, dass ich mich heftigst auf den diesjährigen Männertag freue. Wie gesagt Jungs…Ich freu mich sehr auf euch und unsere gemeinsame Zeit hier!!! ;-)

Wenn ich mal überlege, dass wir jetzt schon Mitte Februar haben und ich in nem knappen Monat aus meinem Apartment raus bin und dann ne Woche Später ins Flugzeug steige, dann ist das auf der einen Seite natürlich ein tolles Gefühl der Vorfreude, allerdings kommt vermehrt auch ein wenig Wehmut hoch. Wenn ich 5 Monate zurückdenke und sich die Bilder in meinen Kopf einspielen, wie ich alles organisiert habe; wie ich unsicher war, ob alles mit der Finanzierung klappt; wie ich mit Viky in der Botschaft in Berlin gesessen habe und auf mein Visum gehofft habe; wie ich  mir täglich neue To-Do-Listen geschrieben habe, ohne die ich komplett die Übersicht verloren hätte; wie ich in Chemnitz meine Uni fertig machen musste, immer im Hinterkopf, dass ich in ein paar Wochen in den USA studieren werde; wie ich mich von meinen Freunden verabschiedet habe und natürlich wie ich mich von meinen Liebsten am Flughafen verabschieden musste und in dieses Abenteuer gestartet bin und nun vor Augen habe, dass genau dieses große Abenteuer in ein paar Wochen vorbei ist. Das alles ist irgendwie ein komischer Gefühlsmix.
Eins ist aber sicher….so sehr wie ich mich nach meinem zu Hause mit all den lieben Menschen, die mich Kumpel, Enkel, Neffe, Sohn, Bruder oder Freund nennen sehne, so sehr werde ich die kalifornische Sonne, die lauen Sommerabende, das Meer, die Roadtrips, die atemberaubenden Erfahrungen und die tollen Menschen, die ich hier kennenlernen durfte, vermissen und diese ganzen fast 7 Monate mein ganzes Leben lang in Erinnerung behalten als eine Erfahrung, von der ich wohl noch meinen Kindern und Enkeln erzählen werde.

Mit diesen Worte möchte ich meinen Bericht schließen und euch allen für euer Mitlesen danken!

P.S. Ich weiß noch nicht genau. Es kann sein, dass noch 1 (maximal 2 Artikel) folgen.
Lasst es euch gut gehen und Take it easy!

Euer Marco

Hallo an alle Interessierten,

als erstes möchte ich mich nochmal bei allen bedanken, die immer fleißig mitlesen und die mir ihr Feedback geben. Bis jetzt war es durchweg positiv, was mich natürlich sehr freut.

Beginnen möchte ich heute mit dem tollen Urlaub, den Viky und ich hier in den USA verbracht haben. Ich möchte dazu sagen, dass ich hier nicht, wie sonst üblich, detailliert alles niederschreibe und mit Bildern auslege. Der Grund dafür ist, dass es einfach was ganz Besonderes bleiben soll für mich und Viky und ich glaube da versteht ihr auch, dass ich gar nicht groß alles erzählen möchte! :-) Für die von euch, die bei StudiVZ angemeldet sind, gabs ja auch schon ein paar Fotos von unseren Trips hier in den 2 Wochen!
Für die anderen, die dort nicht angemeldet sind….Euch kann ich nur vertrösten auf die Zeit, wenn ich wieder da bin. Dann kann ich euch die Bilder gerne mal zeigen.

Also ein bischen was möchte ich aber doch mitteilen. Es waren insgesamt ganz tolle 2 Wochen, die uns beiden, glaube ich, richtig gut getan haben. Auf der einen Seite natürlich das überwältigende Wiedersehen und dann einfach mal wieder über einen längeren Zeitraum zusammen zu sein und etwas zu erleben und gemeinsame unvergessliche Erfahrungen zu machen. UND die hatten wir auf jeden Fall.

Ich kann euch gar nicht mit Worten beschreiben, wie toll es war meine Viky am Flughafen endlich wieder in den Arm zu nehmen. Ich war so nervös den ganzen Tag über, ob auch alles klappt. Ich musste ja wieder mit Bus und Bahn nach L.A. kommen und dann noch den Mietwagen abholen. Dann war da natürlich noch Vikys Flug. Sie musste ja auch einmal in Zürich umsteigen. Aber es hat alles wunderbar geklappt und ich konnte sie pünktlich in Empfang nehmen und wir sind dann gleich am selben Abend noch, nach einer kleinen Fast Food Stärkung, nach San Francisco gedüst. Ich hatte dort ja ein echt chickes Hotel für uns gebucht, wo wir Silvester verbracht haben. Wir sind die ganze Strecke mit Karte gefahren. Viky hat mich super geleitet und mir immer gesagt, wo es lang geht. Hat wirklich hervorragend geklappt. Nachdem wir in unser ursprüngliches Zimmer gekommen sind, bin ich dann nochmal runter zur Rezeption, weil ich nicht ganz einverstanden war mit dem Zimmer. War einfach zu laut. Dort bin ich auf eine sehr nette Rezeptionisten getroffen, die mich wohl irgendwie mochte. Hab mit ihr über alles Mögliche gequaddelt. Dadurch hab ich dann ein kostenloses Upgrade in den “Tower” bekommen. Das Zimmer war größer und wir hatten einen kompletten Blick über San Francisco. Ist also manchmal ganz gut, wenn man so tut als wenn man Celine Dion Fan wäre! :-)

Naja….haben dann in San Francisco eine super Zeit verbracht. Von dort aus gings dann wieder zurück nach Los Angeles, wo es wieder ins Hotel ging. Haben dann noch ein wenig Sightseeing gemacht und sind dann am 3.1. zum Basketballspiel gegangen. War auch ganz gut, aber die Plätze waren doch recht weit oben. Trotzdem coole Erfahrung!

Von L.A. gings dann weiter nach Las Vegas, wo ich ein Zimmer im Mandalay Bay gebucht hatte. Ich sag euch….ich habe in noch keinem besseren Bett geschlafen als dort! :-) Wir haben uns dann noch in Las Vegas das Musical “Lion King” (König der Löwen :-) ) angesehen. War wirklich genial. Die Show und die Darsteller waren wirklich klasse.

Für die letzten Tage haben wir uns dann ein Hotel in San Diego genommen und haben hier noch viele schöne Sachen erlebt. Vor allem die ganzen Strände und die Sonnenuntergänge werden wir beide wohl nie mehr vergessen.

Am 11. Januar hieß es dann wieder zurück nach San Bernardino. Hier haben wir also die letzte Nacht bei mir im Apartment verbracht. Am nächsten Tag hieß es dann wieder Abschied nehmen, was für uns beide ganz schlimm war. Wir hatten uns gerade wieder so an die Nähe des anderen gewöhnt und dann wurde man wieder auseinandergerissen. Ich musste also WIEDER meine Viky aus den Armen und in Richtung Deutschland ziehen lassen.

Gleich danach musste ich Bus und Bahn Richtung San Bernardino nehmen, weil ich ja den Mietwagen schon wieder zurückgegeben hatte. Diese ganze Fahrerei durch die Nacht war wirklich beschissen, weil man noch so down war und wusste, dass man jetzt wieder 10 Wochen getrennt ist und das ich den ganzen Organisationsstress in der Uni vor mir habe.

Am nächsten Tag hieß es dann also Organisation meiner 3 Kurse und damit auch wieder das ganze Hin- und Hergerenne zu den ganzen Profs und Dekanen wegen Unterschriften. Kurse besuchen und fragen, ob man mitmachen kann. Dann waren die Kurse voll oder aber so blöd, dass ich freiwillig gegangen bin oder aber man durfte die Kurse einfach nicht nehmen, weil es schon Master Kurse waren.
Naja….schlussendlich habe ich jetzt meine 3 Kurse zusammen. Habe folgendes belegt:

- Financial Decison-Making
- Marketing Decision-Making
- Cost Accounting

Bin auch relativ zufrieden mit den Kursen, weil die Profs cool sind. Zwar in allen Klassen ne Menge Arbiet aber dafür bin ich ja schließlich auch hier!

Ansonsten geht es mir zur Zeit wieder besser, weil ich weiß, dass in ein paar Tagen schon Februar ist. Der hat dann nochmal 4 Wochen und dann haben wir schon März und dann habt ihr mich wieder am Hals :-)

Ist gerade eine interessante Zeit für mich, weil man viel über sich selbst lernt, wenn man wirklich ganz alleine hier auf sich gestellt ist. Ich meine, im letzten Quarter war ich ja immer mit Simon am Start und man hat die Sachen zusammen gemacht und auch in den Kursen war man meistens zusammen. Jetzt ist es so, dass ich auf der einen Seite viel über mein Seelenleben erfahre, weil man mit Heimweh und manchmal auch “Verzweiflung” klarkommen muss aber auch die Interaktion mit der anderen Kultur ist deutlich stärker. In den Kursen hat man viel mehr Kontakt zu den Studenten und auch rein organisatorisch muss man allein klarkommen. Ich bin da auch ein wenig stolz auf mich, weil ich all das oben Beschriebene die letzten Wochen gut gemeistert habe, obwohl ich oft dachte, dass ich keinen Bock mehr hab und ja alles noch so lange dauert. Aber meine letzte Prüfung ist irgendwann um den 25. März rum, d.h. in knapp 7 Wochen ist hier Schluss und jeder von euch weiß ja wie schnell 7 Wochen vorbei sind. Ich versuche jetzt die letzten arbeitsreichen Wochen zu genießen und so viel wie möglich aufzusaugen.
Auf diesem Weg möchte ich mich nochmal sehr bei dir Viky bedanken. Deine lieben Worte und deine Kraft machen mich hier auch stärker und helfen mir sehr!!! Auch meiner Familie und Freunden…Vielen Dank! Ich weiß, dass ich das schon einmal gesagt habe, aber ich finde, dass man so etwas nicht oft genug betonen kann. Man merkt gerade in so schwierigen Situationen, auf wen man zählen kann!

Ich werde eventuell nochmal etwas reinstellen die nächsten Wochen. Aber all das was jetzt kommt, wird eher ohne Bilder sein und mehr meine Gedanken beschreiben. Wem das zu langweilig ist….sorry! :-) Alle anderen sind gerne eingeladen vorbeizuschauen! Ich freue mich übrigens immer sehr darüber, wenn ihr Kommentare unter die Berichte schreibt!

Ich wünsch euch allen im, zur Zeit sehr kalten Deutschland, eine schöne Zeit und wenn ihr Lust habt oder mal wieder mit mir quatschen wollt, lasst es mich wissen!

Bis dann Freunde!

Euer Marco

Hallo ihr Lieben,

nach langer Zeit möchte ich euch mal wieder mit einem Artikel beglücken! Musik ist wieder mittendrin integriert! Klickt ruhig wirklich audie Musik an. Diese soll auch ein wenig meine Gefühle bzgl. der Momente darstellen! ;-)

Wie ich euch ja in meinen ganzen letzten Artikeln schon mitgeteilt hatte, wollten Simon und ich ja nach den Abschlussprüfungen nen kleinen Roadtrip durch den Westen der USA machen (also die wichtigsten Stationen davon).

Aber ich fang mal von vorne an.

Also unsere letzte Prüfung hatten wir am 10. Dezember. An diesem Tag hatte ich 2 Prüfungen. Nämlich Marketing Research und Corporate Finance! Also MR war Durchschnitt muss ich sagen, Finance war super denk ich. Also ich kann es leider noch nicht in Noten ausdrücken, weil die das hier nich gebacken bekommen, den International Students einen sogenannten “MyCoyote-Account” zu geben. Jeder Student bekommt das und kann dann nachschauen, was er für Noten erreicht hat und wie seine Endnote aussieht. Heißt also für mich, dass ich Anfang des nächsten Semesters wieder die Rennerei habe und bei den Profs nachfragen muss. Außer bei den beiden Marketing Fächern. Da weiß ich schon was ich habe. In International Marketing ein B+ und in MR ein B-. Dazu muss ich sagen, dass ich in beiden Fächern den gleichen Professor hatte. Der Typ hat nen dermaßen heftigen Schaden und gehört eher eingewiesen als in nen Klassenraum. Nicht nur dass der Unterricht, glaube ich, dass Langweiligste war, was ich je in meinem 23-jährigen Leben miterleben musste, sondern auch, dass der die Noten völlig willkürlich vergibt. Aber ich hatte zum Glück meinen Laptop mit in dem Unterricht, der mich vor dem geistigen Austrocknen bewahrt hat. Kennt ihr das, wenn man vor seinem Laptop sitzt und absolut nicht mehr weiß, was man noch anklicken könnte oder wo man surfen könnte. So ging es mir (Hoch 10). Naja….is insgesamt ne 1,7 schätz ich, also will ich mich nicht beschweren. Trotzdem irgendwie nervig, weil man ja auch keine Arbeit mit nem Feedback zurückbekommen hat. Egal!

Also wie gesagt waren wir dann erstmal mit der Uni fertig und konnten unseren Trip planen. Ich muss sagen, dass die Zeit, wenn Uni war, ziemlich schnell rum ging. Ganz anders verhält sich das, wenn man keine Uni hat. Dann ist es doch, ohne Auto, ziemlich langweilig.

Simon hatte die letzten Tage das besondere Vergnügen bei uns im Wohnzimmer zu leben. Leute ich sag euch….ich musste teilweise so feiern, weil das einfach so hartzig aussah! :-)
Grund für sein Obdachlosen-Leben war, dass er bis zum 11. Dezember seine Zimmerschlüssel im Office of Housing abgegeben haben musste. Sein Flieger ging erst am 22. Dezember. Auf den Trip wollten wir am 17. Dezember. Das hieß also für ihn, schön 6 Nächte hausen alá Peter Hartz der IV. :-)
Das gab natürlich eine Unzahl an Vorlagen für mich Witze zu reißen, wenn ich morgens rausgekommen bin. Ich muss aber ehrlicherweise sagen, dass er das ziemlich gut gemeistert hat. Ich wäre da glaub ich verrückt geworden. Wir sind dann noch am gleichen Tag des “Rausschmisses” ein Switch kaufen gegangen, damit er sich wenigstens in meine Internetverbindung reinhacken konnte.
Wir haben dann in den ganzen Tagen den Trip geplant. Unsere Idee war es, zuerst das Auto am 16.12. in Los Angeles am Flughafen bei Alamo abzuholen und dann alles einzukaufen, was wir für die nächsten Tage brauchten. Das hat auch alles super geklappt und der 16.12. allein war schon wieder ein ziemlich geiler und lustiger Tag (wie eigentlich immer, wenn wir beide was zusammen gemacht haben!!!). Sind also am 16.12. sehr früh aufgestanden und haben den Bus Linie 2 “Loma Linda” Richtung Downtown genommen (Abfahrt: 6:50!!!). Sind dann von dort aus, zu Fuß zum Bahnhof, wo wir ein bischen Aufenthalt hatten. Von dort aus ging es dann Richtung L.A. Union Station. Ab der Union Station haben wir dann gleich auch den Fly Away Bus zum Flughafen bekommen. Dort angekommen, haben wir uns gleich zur Alamo Shuttle Station begegeben und uns zur Alamo Station kutschieren lassen. Wir hatten das Auto für 13 Uhr gemietet, waren aber schon gegen 11 Uhr da, was aber kein Problem darstellte. Wir mussten es dann eben nur auch um 11 Uhr wieder abgeben. Ging alles sehr schnell und der Mann hinter dem Pult sagte uns, dass wir uns zur Reihe 4 begegben sollten, wo wir uns dann einfach einen Wagen aussuchen sollten. Wir hatten als Wagenklasse einen “Intermediate SUV” gebucht. In der uns genannten Reihe, fanden wir dann 5 Autos zur Auswahl, wobei aber 4 davon die gleichen waren (Kia Rondo). Das war mal gar nicht unser Geschmack, da wir auch von der ersten Anmietung mit dem GMC Terrain, sehr verwöhnt waren. Zum Glück stand da noch ein anderes Auto. Ein nagelneuer Jeep Compass (Bilder folgen gleich weiter unten!). Wir entschieden uns für den und als wir uns reingesetzt haben, trauten wir unseren Augen nicht. Die Meilenanzeige zeigte unglaubliche “3″ an. Das Ding war erst 3 Meilen gefahren. Also vielleicht aus der Produktionshalle und dann nochmal auf den Alamo Parkplatz. Oder was weiß ich…vielleicht mit nem Kran auf den Parkplatz gehoben oder so! :-) Wir waren auf jeden Fall happy!

Sind dann gleich losgedüst. Simon hat die erste Tour nach Los Angeles Downtown übernommen. Wir mussten nochmal nach L.A. rein, weil ich noch Parktickets für das Lakers Spiel am 3.1.2010 gegen die Mavericks kaufen musste, dass ich ja dann mit Viky besuchen will. Wollte mir den ganzen Stress am Tag des Spiels ersparen und das hat sich mit dem Auto abholen auch sehr gut angeboten. Wir sind dann also zum Staples Center gefahren. Haben sogar einen kostenlosen Parkplatz gefunden (30 Minuten kostenlos). Hab mir dann die Tickets geholt und ich bin dann zurück nach San Bernardino gefahren. Dort haben wir dann alles eingekauft, was wir brauchten. Außerdem sind wir noch zu Staples gefahren und haben uns einige Reiseunterlagen ausgedruckt.

Am Abend wollten wir eigentlich relativ früh schlafen gehen, weil wir ja schon gegen 3 Uhr los wollten. Ich bin dann aber erst gegen 12 in Bett gekommen, weil ich uns noch Reise CD´s brennen wollte :-)

Letztendlich sind wir um 4.11 Uhr losgefahren. Voller Vorfreude konnte unser Trip und gleichzeitig unser beider Abschlusstour starten! Simon hat die erste Tour bis nach Santa Monica übernommen. Santa Monica liegt gleich in der Nähe von Los Angeles. Dort wollten wir dann auf den Pacific Coast Highway Number One fahren. Das ist der Highway, der einen direkt nach San Francisco führt und wirklich direkt am Pazifik entlangführt. Eine atemberaubende Aussicht und ein umso cooleres Fahrerlebnis! Bilder folgen weiter unten. Sind dann also in Santa Monica auf die 1 gefahren und dann noch bis Malibu, wo wir erstmal nach 2 Stunden, Pause gemacht haben und auf den Sonnenaufgang, an einem Pier, warten wollten. Um die Zeit bis zum Sonnenaufgang zu überbrücken, haben wir uns nen McDonalds gesucht, wo wir erstmal gefrühstückt haben. Ist schon komisch, wenn man der Erste bei McDonalds ist und 5.57 Uhr vor der Tür steht, wenn die um 6 aufmachen. Haben auch ein wenig komisch geguckt, aber war uns egal! :-)
Uns war durchaus schon vorher bewusst, dass das ein ziemlich Burger- und Fastfoodreicher Trip wird!!! Also erstmal mit nem schönen Egg Muffin und nem heißen Kakao für fast $6 :-/ den Tag gestartet. Wucher eh! Naja! Ich wollte gleich mal die Chance nutzen und das Klo aufsuchen. Unfassbarerweise war da schon einer drin, der da einen Obama ins Weiße Haus geworfen hat! Mann, Mann, Mann, dacht ich mir. Da kommen welche echt sobald offen ist und seilen da einen ab!

Es wurde dann langsam hell und wir sind zu einer coolen Stelle gefahren, wo wir einen Blick auf den Ozean hatten. Hier mal ein paar Bilder von unserem ersten Halt und den Eindrücken:

Das soll Simon darstellen!

Das soll Simon darstellen!

Sorry für die Scheiß Quali, meine Kamera hat auf dem Trip den Geist aufgegeben!

Sorry für die Scheiß Quali, meine Kamera hat auf dem Trip den Geist aufgegeben!

Der einsame Simon :-)

Ich nenne diese Bild: "Der einsame Simon" :-)

Auf den Bergen standen die ganzen geilen Villen!

Auf den Bergen standen die ganzen geilen Villen!

Sonnenaufgang!

Das war auch ein Hammer Haus und Grundstück!

Das war auch ein Hammer Haus und Grundstück!

Ich bedanke mich jetzt schon bei allen, die keine Kommentare zu meiner Mekke auf diesem Bild machen. Ich hatte im Auto kurz gepennt! ;-)

Ich bedanke mich jetzt schon bei allen, die keine Kommentare zu meiner Mekke auf diesem Bild machen. Ich hatte im Auto kurz gepennt! ;-)

So Freunde und hier mal unser treues Gefährt:

Ich fand den gut!

Ich fand den gut!

Haben dann nen flotten Fahrerwechsel vollzogen und ich bin dann erstmal weitergefahren. Wir sind dann eine ganze Weile unterwegs gewesen und wir hatten dann einfach mal an einer schönen Stelle angehalten, damit wir etwas Pause machen konnten. Das war wirklich eine extrem schöne Aussicht dort. Es war eher ländlich gelegen und hatte schon fast den Charme vom Mittleren Westen, bloß dass hier der Pazifik genau daneben war! Hier mal ein paar Bilder:

Da haben wir geparkt und sind einfach mal an die Küste gegangen. Hier sieht man auch das Ländliche!

Da haben wir geparkt und sind einfach mal an die Küste gegangen. Hier sieht man auch das Ländliche!

So Freunde…und hier möchte ich euch mal kurz darstellen, wie es aussieht, wenn ich seit fast 4 Monaten nicht mehr beim Friseur war (schönen Gruß an dich Gabi) :-)    :

Ich werd auch nich zum Friseur gehen, bis ich wieder in Deutschland bin :-)

Der Wind hat aber auch sein Übriges getan!

Der Wind hat aber auch sein Übriges getan!

Es ging dann weiter. Wir haben dann allerdings nach einiger Zeit nochmal kurz gehalten, weil es da ein cooles Naturschauspiel zu sehen gab! Die Viecher sind echt der Hammer (wenn die sich unterhalten, hört sich das an wie in ner russischen Kaserne, nachdem es Zwiebeleintopf gab):

Die sind nich tot, die chillen nur!

Die sind nich tot, die chillen nur!

Es ging dann weiter den Highway Number 1 hoch. Hier mal einige Bilder, auf denen ihr sehen könnt, wie dieser Highway aussieht. Is wirklich schön dort langzufahren. Sehr kurvig aber macht auch irgendwie Spaß! :

Jap. Das isser!

Jap. Das isser!

Achso. Noch ein kleiner Hinweis von mir. Wenn ihr auch mal in den USA mit Auto unterwegs seid und tanken wollt und das dann mit eurer in Deutschland registrierten Kreditkarte bezahlen wollt, dann wird das unter Umständen nicht so ganz funktionieren. Das System hier ist so, dass man zuerst an der Tanksäule seine Kreditkarte reinsteckt und dann seine Postleitzahl eingeben muss. Da die deutschen Kreditkarten aber auf eine deutsche Postleitzahl lauten, nehmen die Tanksäulen die nicht. Ihr müsst einfach in die Tanke reingehen und sagen, dass ihr eine internationale Kreditkarte habt. Man muss dann entweder sagen, wieviele Gallonen man tanken will oder für wieviel Geld man tanken möchte. Das war bei uns von Tanke zu Tanke unterschiedlich!

Nach fast 14 Stunden Fahrt sind wir dann endlich in San Francisco angekommen. Wir waren beide froh. Jetzt ging es für mich los mich in San Francisco durch die Straßen zu kämpfen. Wer SF nicht kennt, die Straßen dort haben teilweise eine dermaßen starke Steigung, dass einem schon mulmig werden kann und man sich fragt, ob man da überhaupt hochkommt. Und die Serpentinen sind auch nicht zu verachten! Zum glück waren Simon und ich ein eingespieltes Team und er  hat gute Ansagen gemacht!

Wir sind dann zuerst hoch auf den Coit Tower gefahren, weil wir wussten, dass man dort umsonst parken kann (die Parksituation in SF ist einfach katastrophal!). Dort haben wir erstmal geparkt und uns ein bischen umgeschaut. Es bot uns von dort oben auch eine schöne Sicht auf die Stadt und die Bay Bridge:

Hier nochmal der Coit Tower:

So…jetzt begann für uns die Frage “Wo pennen wir eigentlich?” Wir hatten von vornherein gesagt, dass es uns nichts ausmachen würde, die 4 Nächte im Auto zu schlafen, also haben wir uns gleich darauf geeinigt, dass wir das machen wollen. Trotzdem hat das immer noch nicht die Frage nach dem “Wo?” beantwortet. Oben am Coit Tower konnte man zwar umsonst stehen, aber es war uns da einfach nicht sicher genug. Also sind wir erstmal wieder runter in die Innenstadt gefahren, weil wir was essen wollten. Da wir dort in der gesamten Innenstadt nicht einen Parkplatz gefunden haben, sind wir erstmal wieder zum Coit Tower gefahren und haben uns ein paar Sandwiches gemacht. Ich muss ehrlich sagen, dass die Stimmung zu diesem Zeitpuntk ziemlich nahe bei Null war, weil wir uns das doch etwas leichter vorgestellt hatten. Wir hatten uns schon im Vorhinein eine Route ausgemacht, die wir abfahren wollten für den nächsten Tag. Da stand unter anderem drin, dass man am Hafen umsonst parken kann. Also sind wir zum Hafen gefahren und haben in der Tat einen schönen Parkplatz gefunden. Allerdings durfte man dort nur bis 22 Uhr stehen. Danach war Abschleppen angesagt. Schöne Scheiße. Wir haben uns dann erstmal an dem, am Parkplatz gelegenen, Bathroom notdürftig frisch gemacht. War schon toll sich an nem Trinkspender die Haare zu waschen. Richtig schön kalt und vor allem ASSI! :-) Aber wir waren wenigstens erstmal ein bischen auf Vordermann gebracht. Gleich neben dem Hafenparklplatz waren einige Gaststätten und Feierräumlichkeiten. Daneben haben wir dann einen kostenpflichtigen Parkplatz ausgemacht. Wir waren uns aber auch hier nicht ganz sicher, ob man sich da über Nacht hinstellen kann. Also sind wir zu dem Parkhäuschen gegangen, wo uns ein asiatischstämmiger Herr in Empfang nahm. Er meinte, dass wir hier bis morgens stehen können. Wir sollten aber bis 8 Uhr wieder weg sein. Wir willigten ein und hatten somit unser Nachtlager gefunden. 7 Dollar kam uns der Spaß, aber das war schon okay!
Ich muss sagen, dass die Hemmschwelle zu Anfang doch recht hoch war, weil der Parkplatz ja noch voll war von den ganzen Feiergästen. Wir waren aber müde und wollten schlafen. Das heißt, das wir da mit ungetönten Scheiben eingemummelt im Auto lagen und die Gäste, nach und nach, neben uns in ihre Autos stiegen und nach Hause fuhren. Oh Mann, ich sag euch, dass war ne komische Situation. Wie die letzten Penner lagen wir da drin und haben geschlafen. Natürlich war der Parkplatz auch richtig schön ausgeleuchtet, so dass uns auch wirklich alle gesehen haben! :-)

Wir sind dann ziemlich früh aufgestanden und haben uns erstmal wieder frisch gemacht. Für die erste Nacht im Auto war das schon okay. Haben uns dann wieder nebenan auf den Hafenparkplatz gestellt und wollten frühstücken. Glücklicherweise war gleich neben an ein ziemlich guter Supermarkt, der leckere Sachen führte. Dort haben wir auch so einen Ansatz von deutschen Brötchen gefunden, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen konnten. Dazu gab es dann noch Frischkäse, normalen Käse und Bananen. Simon hat sich noch 2 fette Donuts geholt. Hier mal ein paar Eindrücke:

Hier haben wir, mit Blick auf die Golden Gate Bridge, gefrühstückt. Das hat für die Nacht entschädigt!

Hier haben wir, mit Blick auf die Golden Gate Bridge, gefrühstückt. Das hat für die Nacht entschädigt!

Und hier ein Bild von unserem Frühstückstisch! :-)

Und hier ein Bild von unserem Frühstückstisch! :-)

Uns ging es jetzt wieder richtig gut. Wir hatten uns gewaschen, wir hatten gut gegessen und wir hatten einen tollen Tag in San Francisco vor uns. Da wir direkt an der Golden Gate Bridge waren, hat es sich natürlich angeboten, den Tag mit einem Marsch zur und über diese tolle Brücke zu machen. Hier folgen jetzt einige Bilder, die den Weg dorthin, dann auf der Brücke und wieder zurück zeigen:

Das hinter den Booten ist Alcatraz!

Alcatraz

Alcatraz

So dann gings auf die Brücke. Wir wollten einfach mal zu Fuß rübergehen:

Na? Was meint ihr? Fehlen doch nur noch die Vogelküken drin, oder?! :-)

Na? Was meint ihr? Fehlen doch nur noch die Vogelküken drin, oder?! :-)

Einfach nur herrlich!

Einfach nur herrlich!

So und ein bischen cool tun muss auch noch sein!

Es ging dann in die Innenstadt, wo wir uns mal ein bischen durch die Geschäfte arbeiten wollten. Haben dann sogar einen Parkplatz bekommen. $8 für 4 Stunden!

Hier mal eines der weltbekannten Cable Cars!

Hier mal eines der weltbekannten Cable Cars!

Hier haben wir dann ganz coole Läden gefunden. Zum Beispiel den Nike Store oder einen Adidas Store. Aber  auch das Nordstrom Kaufhaus mit seinen gewundenen Rolltreppen war gut! Gegen Abend wollten wir dann San Francisco den Rücken kehren und unseren Roadtrip fortsetzen. Es sollte jetzt nach Las Vegas gehen. Hierzu wollten wir die Nacht durchfahren. Ich möchte noch sagen, dass San Francisco einfach eine tolle Stadt ist. Gerade in Hafennähe und in der Nähe der Golden Gate Bridge. Dort stehen auch wunderschöne Wohnhäuser, aber auch für die besser Betuchten. Hier könnt ich mir durchaus vorstellen mal zu leben, weil es insgesamt eine eher europäisch ausgerichtete Stadt ist, die ganz anders ist als das ganze Ballungsgebiet um Los Angeles. L.A. kann meiner Meinung nach nicht im Entferntesten mit SF mithalten!!!

Hier mal ein Bilder, wie wir uns aufgemacht haben aus SF nach Las Vegas (Ich war wieder dran mit fahren):

Volle Konzentration auf den Verkehr! :-)

Volle Konzentration auf den Verkehr! :-)

Da wir den ganzen Abend und bis in die Nacht rein gefahren sind, haben wir dann in der Nacht ein Park & Ride Parkplatz an der Autobahn gefunden, wo wir uns sicher fühlten und unser Nachtlager aufgeschlagen haben. Genau wie den Abend davor, haben wir Zähne draußen geputzt und auch das Waschen war bei den Temperaturen nicht das Angenehmste. Aber es ging. Wir haben uns vor dem Trip noch 2 Gallonen Wasser abgefüllt, damit wir uns auch etwas waschen konnten. Die kamen uns jetzt zu Gute. Die Nacht war dann wirklich eisig kalt. Wir haben beiden ziemlich stark gefroren, obwohl wir uns eingepackt hatten mit allem was wir hatten. Nach der morgendlichen Wäsche und einem wieder sehr nahrhaften Frühstück haben wir den restlichen Weg in die Stadt der Sünde auf uns genommen. Die Strecke dorthin war sehr ruhig, weil die Umgebung, außer Wüste und ein paar Bergen, nichts hergab und die Straße sehr gut zu fahren war. Wir sind dann kurz nach dem Mittag angekommen. Als erstes sind wir mit dem Auto direkt über den Strip gefahren, was schon sehr geil war! Wir haben dann nach einem Parkplatz Ausschau gehalten, aber auch diese sind in Vegas so rar wie in San Francisco. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Parkplätze ja zu den Hotels gehören und man schon Gast sein muss. Nach einigem Suchen sind wir dann auf einen Kaufhausparkplatz gefahren, der doch recht weit vom Strip entfernt war. Wir sind dann das ganze Stück gelaufen. Das hat sich aber gelohnt, denn der Strip is einfach nur verrückt. Nicht nur die Menschenmassen, sondern diese extremen Gebäude und diese Übertreibung an jeder Ecke, machen es zu etwas ganz Besonderem!

Hier mal ein paar Bilder vom ersten Tag:

Unglaublich aber wahr: Ich habe Simon vor die Kamera bekommen :-)

Unglaublich aber wahr: Ich habe Simon vor die Kamera bekommen :-)

Eine der neuesten Hotels am Strip. Steve Wynn verewigt sich mit diesem und dem danebenstehenden Encore in Vegas! Sind schon tolle Hotels!

Eine der neuesten Hotels am Strip. Steve Wynn verewigt sich mit diesem und dem danebenstehenden "Encore" in Vegas! Sind schon tolle Hotels!

Genau richtig abgepasst! :-)

Genau richtig abgepasst! :-)

Hier der Eingang vom Venetian! Protz pur!

Hier der Eingang vom Venetian! Protz pur!

Hier mal ein Blick ind Hotelcasino!

Hier mal ein Blick ind Hotelcasino!

Das Markenzeichen des Venetian. Der Stoffhimmel!

Das Markenzeichen des Venetian. Der Stoffhimmel!

Und mitten im Hotel gehen Kanäle durch die Gänge!

Und mitten im Hotel gehen Kanäle durch die Gänge!

Die Nacht haben wir dann auf einem LKW Parkplatz neben einer Tankstelle verbracht. In der Tanke gab es auch schön warmes Wasser. Ist schon toll, über was man sich freut, nach 3 Tagen auf Achse und im Auto schlafen. Ebenso, wie abgehärtet man wird, was Raststätten- und Tankstellentoiletten angeht. Da haben wir auch einige Sachen gesehen, die ich hier lieber nicht weiter ausbreite! :-)

Den zweiten Tag und damit auch den vorletzten unserer Tour, wollten wir dann nochmal die ganzen großen Hotels von innen sehen und uns die Casinos anschauen. Außerdem wollten wir noch ein wenig shoppen!
Im Adidas Store sind wir beide fündig geworden. Die hatten da sogar HSV Trikots, was mich doch etwas verwunderte! Die Hotels kamen einem nachher irgendwie alle gleich vor. Nur wenige konnten sich richtig abheben, wozu ich auf jeden Fall das Mandalay Bay und das Bellagio zählen würde. Ich hab es mir dann auch bei unserem Besuch im Luxor Hotel (das Ding, das aussieht wie eine riesige Pyramide) nicht nehmen lassen, mal ein bischen zu zocken. Da ich ein leidenschaftlicher Roulette Spieler bin, wollte ich es mal versuchen. Da  mir die richtigen Tische zu voll waren bzw. mir die Limits etwas zu hoch waren, hab ich einfach mal das Video-Roulette ausprobiert und leider $4 verloren, was ich aber noch verkraften konnte! ;-)

Die Bilder vom zweiten Vegas-Tag seht ihr hier:

Simon war davon überzeugt, dass der Typ irgendeine Wette verloren hat. Auf seinem Bauch stand auch irgendwas Obszönes. Aus diesem Grund war die Vermutung wahrscheinlich gar nicht so falsch!

Simon war davon überzeugt, dass der Typ irgendeine Wette verloren hat. Auf seinem Bauch stand auch irgendwas Obszönes. Aus diesem Grund war die Vermutung wahrscheinlich gar nicht so falsch!

Das Bellagio. Hier sprießen alle paar Stunden die bekannten Fontänen herum!

Das Bellagio. Hier sprießen alle paar Stunden die bekannten Fontänen herum!

Wir sind dann gegen Abend wieder zu unser Schlafstelle vom vorherigen Tag gefahren, weil es auf dem Weg lag, wo wir eh lang wollten. Für die Rücktour wollten wir nämlich über den Lake Arrowhead fahren. Das ist ein Gebirgsee ganz in der Nähe von San Bernardino. Liegt sogar ziemlich hoch! Ich glaube auf circa 1600m. Das war dann auch nochmal eine ganz schön kurvenreiche Fahrt. Hat aber Spaß gemacht! Als wir dann morgens aufgewacht sind, war es also schon der letztes Tag unseres Trips. Wahnsinn wie schnell das vorbei ging.

Ich hab euch ja schon die ganze Zeit von den Waschorgien bei echt tollen Temperaturen erzählt. Ich möchte euch natürlich auch auf keinen Fall ein paar Bilder vorenthalten, die sehr gut beschreiben, wie wir zwei Angehackten uns den ganzen Trip lang gepflegt haben: :-)

Simon beim Haarewaschen! :-)

Simon beim Haarewaschen! :-)

Dieses Bild beschreibt, wie kein Zweites, diesen tollen Trip. Jede Menge Spaß und komische Aktionen!!! :-)

Dieses Bild beschreibt, wie kein Zweites, diesen tollen Trip. Jede Menge Spaß und komische Aktionen!!! :-)

Gegenüber unserer Raststätte war auch noch ein eher abgelegenes Hotel!

Gegenüber unserer Raststätte war auch noch ein eher abgelegenes Hotel!

Der Tankstellen Parkplatz!

Der Tankstellen Parkplatz!

Hahahahahaaaaahaha....Erwischt! :-)

Hahahahahaaaaahaha....Erwischt! :-)

Und hier ich mal in Waschaktion!

Und hier ich mal in Waschaktion!

Muss sein! :-)

Muss sein! :-)

So und hier nochmal kurz ein paar Vegas Bilder:

Wer kennt es nicht!

Wer kennt es nicht!

Leute zum Abschluss muss ich euch noch was zeigen, was da in Vegas auf dem Strip rumstand. Wir haben uns voll weggehauen. Da kamen übrigens Seifenblasen raus:

Die Hand ging dann immer zum A....! Und dann kamen Seifenblasen!

Die Hand ging dann immer zum A....! Und dann kamen Seifenblasen!

Wie bereits erwähnt, sind wir dann über den Lake Arrowhead zurück nach San Bernardino gefahren. War auch nochmal ein cooler Tag. Allerdings muss ich sagen, dass ich den ganzen Tag lang ein komisches, trauriges Gefühl im Bauch hatte, weil Simon ja am nächsten Morgen zurückfliegen sollte und ich hier alleine mein Ding machen musste.

Den Abend vor seiner Abfahrt (er ist gleich früh um sieben nach L.A. zum Flughafen gefahren und hat gleich den Mietwagen abgegeben), haben wir beide uns nochmal genau auf die Bank gesetzt, wo wir beide am ersten Tag ein paar Minuten nach Simons Ankunft gesessen hatten und er eine geraucht hatte. Wir waren damals echt froh, dass er mit in mein Apartment gesteckt wurde.

Auf jeden Fall saßen wir an diesem letzten Abend nochmal dort und haben alles Revue passieren lassen. Es war eine wahnsinnig schöne und intensive, neue Zeit, die wir da beide erlebt haben. Wir haben ja fast alles zusammen gemacht und hatten extrem viel Spaß. Ich will jetzt hier nicht zu sentimental werden oder das Ganze übertreiben, aber ich finde, dass die ganze Zeit es einfach verdient hat, dass ich mal meine Gedanken darüber niederschreibe.
Es gibt manchmal einfach Situationen im Leben da trifft man Jemanden, wo man denkt, dass man ihn schon ewig kennt und er einen genauso. Man liegt einfach auf einer Wellenlänge und teilt nicht nur viele spaßige Momente, sondern auch schwierige. Man ist nicht nur, was den Spaß angeht auf einer Linie, sondern auch was die Ansichten bzgl. des Lebens und der Zukunft angehen.

Simon…ich wollte dir einfach nochmal sagen, dass ich sehr froh bin, dass wir das hier gemeinsam erlebt haben und bin dir sehr dankbar für deine ruhige und sehr offene Art, die mich oft ertragen musste und immer wieder runtergeholt hat. Aber am meisten dank ich dir, dass ich in dir einen richtig guten Freund gefunden habe!

EINE FREUNDSCHAFT, DIE NOCH LANGE FORTBESTEHEN WIRD!!! Ich sag nur Ailton & Mekke :-)

So….:-)

Bin dann also morgens mit aufgestanden und hab ihm noch geholfen alles ins Auto zu packen. Dann gegen 7 haben wir uns verabschiedet und er ist ins Auto gestiegen und Richtung Deutschland gedüst. Es hatte ziemlich stark geregnet und genau wo er los ist, hatte es aufgehört. Ich stand dann da auf dem Parkplatz und habe noch hinterhergeschaut. Ich habe, glaube ich, noch circa 3-4 Minuten dort gestanden und musste erstmal meine Gefühle sammeln. Es war nicht nur, weil Simon jetzt weg war, sondern auch weil mir in diesem Moment klar wurde, dass ich jetzt wirklich alleine hier bin. Außerdem machte mich die Vorstellung wahnsinnig, dass er jetzt schön nach Deutschland fliegt und Weihnachten mit seiner Freundin und seiner Family feiern konnte und ich noch ne ganze Woche totschlagen muss, bis meine Viky kommt. War ein komischer Mix an Gefühlen, der mich da durchzog. Aber das verging dann auch.

Die letzten Tage waren dann auch echt BORING!!!! Hab mir noch im Walmart nen EgoShooter geholt, damit ich was zu tun habe! ;-)

Aber morgen ist schon der 27.12 und es sind nur noch 2 Tage, dann kommt endlich Viky. Ich kann euch gar nicht sagen, wie ich mich freue. Wir haben uns 3 MONATE nicht gesehen! Ich freue mich, wie gesagt sehr, aber auf der anderen Seite bin ich auch aufgeregt, weil ich will, dass alles Super wird. Vielleicht sollte ich mir aber gar nicht so viele Gedanken machen, sondern alles nur passieren lassen. Dann wird es doch meistens auch am besten! Was soll auch schief gehen. ICH WERDE MEINE VIKY BALD WIEDER IN DEN ARMEN HALTEN!!! Mehr kann ich doch gar nicht haben! Es ist auch schön zu wissen, wenn alles rundherum gar nicht wichtig ist, sondern das reine Zusammensein alles ist, was man will und was einem reicht! Und es ist schön, dass es auch nicht nur jetzt so sein wird, sondern, dass es immer so ist! Ich liebe dich mein Schatz!!!

So…das war´s mal wieder ihr Lieben.

Ist wieder ganz schön lang geworden, aber hoffentlich nicht langweilig.

Noch eine kurze Anmerkung. Ich möchte mich bei meiner Familie (Mama, Papa, Maik) sehr für eure emotionale Unterstützung über die Skype Sessions bedanken. Das hilft mir immer sehr. Allerdings vermisse ich dann zu Hause noch mehr! :-)

Auf der anderen Seite, möchte ich all meinen Freunden danken, die sich immer wieder bei mir melden und mir gut zusprechen und so das aufkommende Heimweh sehr mildern! Ihr seid wirklich tolle Freunde!!!

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010! Beherrscht euch mit dem Trinken und bleibt wie ihr seid!!! :-) Wir sehen uns ja auch schon bald wieder!

Bis dann!

Euer Marco! :-)

Hallo an alle treuen Leser,
ich finde mal wieder die Zeit etwas zu schreiben. Das liegt zum einen daran, dass jetzt auch wieder einige Wochen vergangen sind, in denen man auch was erlebt hat und zum anderen ist heute Thanksgiving und ich habe ein verlängertes Wochenende!

Wie gewohnt ein paar begleitende Klänge (die mich selbst auch auf meiner Reise begleiten). Ich habe heute die Musik an die unterschiedlichen passenden Stellen gepackt, so dass ihr nicht immer zurückscrollen müsst:

Okay, nachdem ich euch ja beim letzten mal von meinem Surf Trip erzählt hatte und das ich erneut auf einen fahren werde, fang ich einfach mal mit genau diesem zweiten Surfing Trip an.

Vom Ablauf her war im Prinzip alles genauso wie beim ersten mal. Einziger Unterschied war, dass ich dieses mal nicht so lange gebraucht habe, um den richtigen Neoprenanzug zu finden. Hatte einfach wieder die Größe vom letzten mal genommen. Übrigens genauso eng ;-)
Von der Besetzung her war es dieses mal etwas anders, aber nicht weniger nervig! :-) Letztes mal waren ja hauptsächlich wir Deutschen und die Kanadier dabei. Dazu kamen noch Anton (der Russe) und die beiden Mädels vom anderen Ufer. Ich war schon mal ganz froh, als die dort dieses mal nicht aufgeschlagen sind. Viel besser wurde es allerdings auch nicht. Also neben uns drei Deutschen, waren dieses mal wieder Anton dabei. Von uns vieren ging es eigentlich auch aus, dass wir noch einmal fahren wollten. Anton hatte das dann in die Hand genommen und sich drum gekümmert. Okay….dieses mal waren dann noch zwei amerikanische Transfer Studenten dabei (d.h. die wechseln einfach innerhalb der USA die Uni und machen dort ein, zwei Semester). Ein Mädchen und ein Junge. Das Mädel war irgendwie eine seltsame Mischung aus ner Aufziehpuppe und einer Bulimiepatientin. Sorry, wenn ich das so drastisch sage, aber die war dermaßen nervig. Die hat echt ununterbrochen gelabert. Wir sind 1,5 Stunden gefahren und die hat nich einmal ihre Fresse gehalten. Ich finde das an sich nicht unbedingt schlimm, aber meistens sind das so Menschen, die einfach mal gar nichts zu erzählen haben bzw. die einfach dermaßen uninteressant sind, dass es schon weh tut! Ich weiß nicht, ob ihr auch solche Menschen kennt, die bei allem was sie sagen, total übertrieben sind und das dann einfach übertrieben und spinnig wirkt! Es ging die ganze Zeit nur: “OH REEEEAAAALLLYYYYY??? GREEEAAATTTT” oder “OOHHHH THAAATTT`SSSS SOOOOOO COOOOLLLLL”. Und natürlich alles in einer Lautstärke, dass selbst mein auf volle Pulle aufgedrehter Ipod nicht mithalten konnte! Mir kam es auch so vor, als wenn die alles was sie sich von ihrer Erscheinung weggehungert hat, wieder ausgleichen musste durch die Lautstärke ihrer Stimme. Naja…die Fahrt war zum Glück nicht so lang dachte ich. Der Junge war dann übrigens kein anderer als der piepsende Schnarchsack vom Yosemite Trip (Anm. der Red: siehe Yosemite Artikel) :-) .
Die beiden haben sich dann die ganze Fahrt lang gebattled. Wer kann wunderlicher und übertriebener auf die Sprüche und Anmerkungen des anderen reagieren. Naja….”Don´t worry, be happy” :-)

Wir sind dann nach einer nervigen Fahrt angekommen und haben wieder alles aufgebaut und uns in Schale geschmissen. Dieses mal hatte jeder ein Board, was ich auch als Voraussetzung für einen weiteren Trip genannt hatte. Simon und ich haben dann erstmal ein paar nette Fotos geschossen. Hier mal ein kleiner Ausschnitt davon:

....jap, ich weiß...BRAUN WIE NE BÄCKERSMÜTZE! :-)

....jap, ich weiß...BRAUN WIE NE BÄCKERSMÜTZE! :-)

Das is mein russicher Kumpel Anton!

Das is mein russicher Kumpel Anton!

Achso. hätte ich fast vergessen! Da war noch ein Koreaner mit. Hier an der Uni in San Bernardino ist es üblich, dass die ganzen asiatischen Austauschstudenten nen “westlichen” Namen bekommen, weil die an der Uni wohl nicht mit den Namen klarkommen. Mir sind also schon haufenweise Asiaten begegnet, die dann auf die Frage wie sie heißen geantwortet haben: “Pamela”, “Jordan” oder “Jack”. Is irgendwie witzig find ich. Kriegen die erstmal nen neuen Namen hier. Weiß nicht, ob ich das so akzeptieren würde. Aber mit meinem “Marco” hat hier auch keiner ein Problem. Außer, dass viele denken, dass das mein Hintername ist! Ja klar…wer heißt denn nicht mit Vornamen “Stach”. :-)
Um auf unseren Koreaner zurückzukommen. Wir fahren also auf nen Surfing Trip ans MEER und ratet mal wie der Typ heißt???………………..NEMO!!!! Hahahahaha…..musste ich schon irgendwie feiern! Der musste sich natürlich den ganzen Tag dumme “Finding Nemo” Witze anhören! :-) Und hier ist unser koreanischer Freund:

NEMO!!!!

NEMO!!!!

Kollege Happel :-)

Kollege Happel :-)

Also das Surfen hat dieses mal schon etwas besser funktioniert. Allerdings hatte ich diese mal ein anderes Board. Das war etwas kürzer. Da bin ich irgendwie nicht so richtig gut mit klargekommen. Hab mir dann nach der Mittagspause einfach das Board von “Piepsing Brandon” geklaut :-)

Danach ist es dann ganz gut gelaufen, obwohl wir beim letzten mal besseren Wellengang hatten. Aber die ein oder andere gute Welle war schon dabei.
Ich fande es immer noch beeindruckend, was für Leute da Surfen. Da siehst du dann 6-jährige kleine Jungen, die Surfen als wenn es nichts wäre. Da kommt man sich dann übrigens doch etwas unbehände vor, wenn man sich, auf die Welle wartend, ganz cool auf sein Board setzen will und daran schon scheitert, um dann  seitlich ins Wasser zu kippen. Dann sind da auch voll alte Opis, die da rumsurfen. Kein Gramm Fett am Körper und auch noch ziemlich gut dabei mit dem Surfboard!

Hatte euch ja versprochen, dass ich dieses mal ein paar mehr Bilder nachliefere! Simon war so nett und hat ein paar Bilder von mir gemacht:

Wie man sieht...das war eine dieser sehr eleganten Aktionen :-)

Wie man sieht...das war eine dieser sehr eleganten Aktionen :-)

Und hier nochmal schön Gesichtsfasching!!!

Und hier nochmal schön Gesichtsfasching!!!

Leider sind keine entstanden, wo ich direkt ne Welle gesurft habe. Das wollte ich Simon aber auch nicht antun, denn so lange wollte er dann auch nich am Strand rumstehen. :-)

Wir sind dann gegen 15.30 aus dem Wasser raus und haben uns gestärkt und noch ne Runde Football gespielt. Dann haben wir uns umgezogen und abgebaut. Dabei sind auch noch ein paar Bilderchen entstanden:

Auch hier wieder sehr elegant ;-)

Auch hier wieder sehr elegant ;-)

So geschafft!!

So geschafft!!

Und jetzt ganz schnell wieder cool tun! :-)

Und jetzt ganz schnell wieder cool tun! :-)

Oceanside´s next Top Model. ...an alle, die auch nur im Entferntesten dran denken: die Frisur war weder beabsichtigt noch politisch motiviert  :-)

Oceanside´s next Top Model. ...an alle, die auch nur im Entferntesten dran denken: die Frisur war weder beabsichtigt noch politisch motiviert :-)

Nachdem wir alles zusammengesucht und verstaut hatten, wurden auch noch ein paar Bilder geknipst:

Danach sind wir noch zum Pier gefahren. War wirklich herrlich, denn die Sonne war kurz vorm untergehen. Die Bilder dazu hier:

Ja…also das wars auch schon vom zweiten Surfing Trip. Wahrscheinlich mein letzter für meinen Aufenthalt hier in den USA. Vielleicht nochmal im Februar oder im März, wenn es wieder etwas wärmer ist. Insgesamt war es ein toller Tag und ich habe wieder viele schöne Dinge erlebt und gesehen!

Nicht so schön, war noch der gleiche Abend und die kommenden Tage, denn ich hatte mich irgendiwe verkühlt und hatte noch am gleich Abend eine total dichte Nase. Da ging weder was rein (an Luft) oder raus (an….ach ihr wisst schon :-) ). An Schlaf war die Nacht dann kaum zu denken. Ich hatte auch kein Nasenspray mehr. Also bin ich gleich am nächsten Morgen zur Apotheke gelaufen und wollte mir was holen, dass ich diesen blöden Schnupfen wieder weg bekomme. Mir ging es schon auf dem Weg zur Apotheke richtig dreckig. Hatte bestimmt auch Fieber. Simon is netterweise mitgekommen, falls ich unterwegs wegkippe oder so. Als erstes wollte ich mir Nasenspray kaufen, dass ich auch gefunden habe. Taschentücher gabs auch. Ich wollte dann noch sowas wie Eukalyptus Tropfen oder irgendwas, was ich in eine Schüssel machen kann, um zu inhalieren. Hatten die natürlich nicht. Nur diese doofen Vaporizer, wo du erstmal so ein halbes Atomlabor mitkaufen musst, um zu inhalieren. Kostet dann natürlich auch mal schnell $30. Naja….habe mich dann erstmal mit Nasenspray zufrieden gegeben. Hatte zum Glück auch noch eine kleine Reiseapotheke mit und Simon hatte auch noch ein paar Sachen da. Das Wichtigste war aber erstmal das Nasenspray. Das war dermaßen erleichternd! Es war also Montag und Simon und ich mussten zu Dienstag noch unser Project in International Marketing Management abgeben. Da wir bisher aber eigentlich so gut wie nichts gemacht hatten, war das ein sehr schlechter Zeitpunkt rumzukränkeln, weil wir ja noch mindestens 30 Seiten Report schreiben mussten! Ich musste mich dann mittags trotzdem hinlegen und schlafen.
Es hatte sich dann wieder mal herausgestellt, dass es das Beste ist viel zu trinken und zu schlafen, wenn man erkältet ist. Danach ging es nämlich ein bischen besser und wir haben den Report noch etwas in Gang gebracht.
Der nächste Morgen war etwas besser als der vorherige und wir konnten weiter an unserer Arbeit schreiben. Blöd war ja auch nur, dass wir vormittags noch Uni hatten und die Zeit sehr knapp war. Naja…lange Rede, kurzer Sinn. Die Class in der wir das Project abgeben sollten hat um 16 Uhr angefangen. 16.10 waren Simon und ich fertig mit schreiben. Jetzt mussten wir den Mist aber auch noch ausdrucken und binden lassen. Schnell Carlos gefragt, ob er uns zum CopyShop fahren kann. Hat er dann auch gemacht und der nette iranische CopyShop Besitzer hatte natürlich auch alle Zeit der Welt. Wir sind dann kurz nach halb 5 etwas entnervt und um $19 Dollar ärmer aus dem CopyShop gekommen und direkt zum Kurs gefahren. Kurz entschuldigt, die Arbeit abgegeben und hingesetzt! Hat also noch alles funktioniert! Zum Glück. Aber abends war ich doch ziemlich fertig.

Ich bin dann am Freitag zum Health Center gegangen, weil der Schnupfen immer noch nicht besser war und wir ja am Samstag auf unseren Kayak Trip nach Santa Barbara wollten. Dort bekam ich dann einen Termin für 15 uhr. Pünkltich angekommen, durfte ich erstmal Platz nehmen. Nach kurzer Wartezeit, hat mich dann erstmal eine männliche Krankenschwester durchgecheckt (Blutdruck, etc.). Dann kam die Ärztin und ich hab ihr alles erklärt. Habe dann 3 Medikamente verschrieben bekommen unter anderem ein Antibiotikum, weil sie irgendeine aufkommende Entzündung in meinem rechten Ohr lokalisiert hatte und der Schnupfen auch deswegen eventuell nicht richtig abheilen könne! Hab dann in der unieigenen Apotheke die Medikamente für $27 geholt (aber dafür habe ich ja die Auslandskrankenversicherung).

Am Samstag ging es dann früh morgens auf unseren Kayak Trip. 8 Uhr Treffpunkt, 10 Uhr Abfahrt. Also wieder typisch Amerika! Die Gruppe bestand aus Simon und mir und noch einer weiteren Deutschen, die wir aber bisher nicht kannten. War auch ganz okay die Gute! Dann natürlich Nemo (wir sind ja auch wieder ans Meer gefahren) ;-) . Dieses mal hatte er aber noch eine koreanische Freundin mit, die natürlich “Nicole” hieß  (is klar!). Hehe! Dann noch eine Chinesin. Außerdem Anton vom Surf Trip. Und ihr werdet nicht glauben, wer da auf einmal auch ankam!
Die Kugelstoßerin aus Lettland und ihre Angetraute Roseanne Barr! Oh Mann! Die schon wieder. Und dieses mal war die Fahrt auch noch über 3 Stunden lang!

Wir sind dann losgefahren und ich saß hinten mit Nemo, seiner koreanischen Freundin und der kleinen Chinesin. Die waren alle sehr nett und ich habe mich angeregt mit ihnen unterhalten. Ging hauptsächlich um unsere Länder und deren Sitten. Ihr glaubt nicht, wie geil und unglaublich die das hier alle finden, dass wir so schnell fahren dürfen wie wir wollen auf den Autobahnen. Genau mit dem Bier ab 16! Is immer wieder ein absolutes Highlight!

Die eine von den Lesben musste übrigens wieder die ganze Fahrt über irgendwelche vulgären Kommentare ablassen, die alle im Bus immer nur schlucken ließen. Letztendlich waren von der alle nur angewidert. Ich meine….dieses Aussehen und dann noch so ein Schandmaul! Das geht einfach gar nicht! So ne Art missratene Hella von Sinnen.

Wir sind dann relativ spät angekommen, weil die Instructor nicht gleich den Weg gefunden hatten. Endlich am Campingplatz angekommen, haben wir erstmal die Zelte aufgebaut und die Zeltaufteilung geklärt. Wir hatten leider nicht genug Platz,  dass immer nur 2 Leute in ein Zelt konnten. Aber anstatt, dass die relativ großen Kerle sich zu zweit ein Zelt teilen durften, haben sich gleich die beiden Homos ein Zelt geschnappt und sich da gemütlich einquartiert. Ende vom Lied war, dass Nemo, Anton, Simon und ich uns in ein 2er Zelt quetschen mussten. War zum Glück nur für eine Nacht.

Achso. Nachdem ihr es jetzt schon bis hierher geschafft habt mit lesen, möchte ich euch ein kleines Lied zum Lesen an die Hand geben. Dieses Lied haben wir vor dem Trip gesungen. So als Vorbereitung. Ich persönlich finde das Lied wirklich cool und es passt irgendwie zum Trip!

Wir sind dann nach einer ewig langen Zeit endlich zum Kayakfahren aufgebrochen. Wir hatten ja nicht mehr viel Zeit, weil die Sonne ja auch schon gegen 17 Uhr unterging. Es waren jeweils 2er Kayaks. Simon und ich haben uns eins geteilt. Nach ner langweiligen Sicherheitseinführung haben wir unser Kayak ins Wasser am Hafen von Santa Barbara gelassen. Santa Barbara ist schon eine spezielle Stadt. Aber vor allem schön! Wir sind dann ein bischen im Hafen rumgepaddelt und haben uns mit dem Kayak vertraut gemacht! Also irgendwo hier sind wir rumgepaddelt:

Leider sind wir nur circa ne dreiviertel Stunde gefahren, weil es dann dunkel wurde. Wir haben uns dann schnell in nem öffentlichen Klo umgezogen, weil wir nicht nochmal zum Campingplatz gefahren sind. Wir wollten an dem Abend dann noch etwas in Santa Barbara Downtown rumlaufen. Die meisten der Gruppe wollten unbedingt Fisch essen. Simon, Anton und ich hatten da aber mal gar keinen Bock drauf. Wir sind dann also zu dritt losgezogen! Anton hatte erst noch einen russischen Kumpel angerufen, der in Santa Barbara wohnt, aber der hatte keine Zeit. Wir drei hatten dicken Hunger und mussten erstmal was essen. Wir waren uns einig, dass ein McDonalds jetzt genau das richtige wäre! Bis wir einen gefunden hatten, sind wir durch die gesamte Stadt gelaufen. Is eine komische Mischung aus Luxusläden und Touri-Zentrum. Und viele Bettler sitzen auch dort rum! Hier mal ein paar Bilder:

Das gleiche gab es auch nochmal in himmelblau!

Das gleiche gab es auch nochmal in himmelblau!


Nachdem wir dann den McDonalds gefunden hatten und uns dort ordentlich vollgefuttert hatten, wollten wir noch in irgendeine Bar! Anton wusste dann auch noch eine gute. Da sind wir dann hin. War ganz lustig dort. Simon und Anton haben sich 2 Pitcher geteilt. Ich konnte leider nicht mittrinken, weil ich ja auf Antibiotika war. Haben dann irgendeinen Mist erzählt, getrunken und nebenbei Football geschaut. Nachdem wir dann nach ein paar Runden Tischfussball los mussten, war es circa 22 Uhr. Sind dann wieder ins Camp gefahren. Dort haben wir dann noch ein Lagerfeuer gemacht und Marshmellows und Hot Dogs gegessen. Wir drei Deutschen und Anton sind dann gegen halb eins nachts nochmal an den Strand gegangen (der Campingplatz war direkt neben einem schönen Strand). Dort haben wir dann noch ein bischen erzählt und den klaren Sternenhimmel bewundert! War eine wirklich sternenklare Nacht! Haben uns dann gegen 1 hingelegt. Hier mal ein paar Bilder von unserer Sardinendosen-Anordnung im Zelt:

Gesichtsfasching Teil 2!

Herrliches Bild! :-)

Herrliches Bild! :-)

Also ich hab mich dann auch, dick eingepackt, in meinen Schlafsack gepellt! War echt angenehm, dass ich neben Nemo geschlafen habe. Also ich ganz links vom Zelt und er rechts neben mir. Angenehm, weil jedes mal wenn ich mir unoffensichtlich mehr Platz verschafft habe, hat er nich groß gemuckt und hat Platz gemacht. :-)
Simon hatte da nicht so viel Glück. Er hat neben Anton gelegen, der ja an sich schon ein ziemliches Vieh ist. Wenn ich schätzen müsste, würde ich sagen, dass Simon so um die 25 cm Platz zum schlafen hatte (aufgerundet) :-)

Ich war gerade ein wenig weggenickt, da ertönt plötzlich so ein seltsames Geräusch. Ich konnte es erst nicht konkret ausmachen, da ich meine Kopfhörer drin hatte, weil ich noch ein wenig Musik zum einschlafen gehört hatte. Zuerst dachte ich, dass aus irgendeinem der Wohnwagen ein Babygeschrei kommt. Das konnte ich dann doch ausschließen, weil sich das Geräusch immer mehr so anhörte, als wenn sich ne rollige Katze neben unserem Zelt rumrollt!
Habe dann die Kopfhörer abgemacht und gemerkt, dass das Geräusch von unserem russischen Zeltkameraden Anton kam. Der hat echt geschnarcht wie sonst was. Ich schon voll am rumzetern! Irgendwann isses mir dermaßen auf den Sack gegangen, dass ich leise was gesagt habe. Plötzlich kam ein ähnliches Geräusch aus der ganz rechten Ecke….SIMON! Er war auch noch wach. Gewundert hat´s mich nicht. Wenn ich komplett eingeklemmt wäre und 10cm neben mir einer wie ne Kettensäge schnarcht, könnt ich auch nich schlafen. Ich hab dann Anton angestubst, worauf er nicht reagiert hat. Nach einem etwas dollerem Schlag hat er dann reagiert. Ich meinte dann nur: “Anton, be quiet! You snore like a bear!” Als Antwort kam dann: “WHATT? OH REALLY!…SORRY”. :-)
Dann war für ein paar Minuten Ruhe! Irgendwann hatte er wieder angefangen. Ich bin dann immer mal wieder eingeschlafen, war aber insgesamt auch nicht die beste Nacht. Am nächsten Morgen gabs dann Burritos! Wir haben uns dann noch Lunch Pakete gemacht und die Zelte abgebaut sowie unsere Sachen zusammengepackt! Wir wollten den ganzen Tag Kayak fahren.  Dieses mal aber nicht im Hafen, sondern direkt im Meer. Wir wollten also genau an dem Strand ins Wasser, wo der Campingplatz war!

Es war gar nicht so einfach da ins Wasser zu kommen, weil ja Wellengang war und man den richtigen Moment abpassen musste. Simon und ich haben dann einfach mal, todesmutig, den Anfang gemacht! Hat auch alles geklappt. Die anderen Kayaks haben es auch alle geschafft. Wir hatten eigentlich ein festes Ziel, dass wir anpaddeln wollten, aber dazu sollte es nicht kommen. Als erstes verabschiedeten sich die beiden Lesben. Die eine war seekrank und ihr tat die Schulter weh (nach ner Viertelstunde). Gleich danach, haben sich die nächsten beiden Mädels verabschiedet, weil sie seekrank waren. Ende vom Lied war, dass wir nicht unser eigentliches Ziel angesteuert haben, sondern nur ein bischen hin und her gepaddelt sind. Ich persönlich fand es total beschissen, weil das ganze ja ein Kayak Trip sein sollte und wir letztendlich kaum Kayak gefahren sind! Bin dann mit Simon auch irgendwann aus dem Wasser. Die ganzen Simulanten saßen schon am Strand und haben gewartet. Die gesamte Gruppe hat dann entschieden, dass wir einfach noch die restliche Zeit am Strand abhängen wollten.  Hab mich dann ungestört an den Strand gesetzt und Musik gehört und den tollen Strandblick genossen. Wirklich eine tolle Aussicht! Habe währenddessen auch ein paar tolle Bilder machen können:

Anton und Simon sind dann nochmal mit den 1er Kayaks ins Wasser:

Simon in Action!

Simon in Action!

Ich hätte gern noch ein paar Bilder von mir und Simon im Kayak präsentiert. Leider ist das nicht möglich, da Shannon (eine der Instructors) beim Aussteigen aus dem Kayak die Digi-Cam ins Meer hat fallen lassen. Die haben wir dann natürlich nicht mehr wiedergefunden. Dort waren die meisten Bilder drauf!

Hier mal noch ein paar von mir gemachte Bilder:

Der Simon!

Der Simon!

Der Anton!

Der Anton!

Der Campingplatz! Zwischen den ganzen Palmen waren unsere Zelte! Camping auf Kalifornisch!

Der Campingplatz! Zwischen den ganzen Palmen waren unsere Zelte! Camping auf Kalifornisch!

Wir sind dann gegen späten Nachmittag wieder aufgebrochen! Die Rückfahrt hat nochmal einige Nerven gekostet. Die Gründe hatte ich ja schon oben genannt! :-)

Naja….das war es erstmal wieder. Es sind noch einige andere Sachen passiert, die aber weniger von Bedeutung sind!

(”I am Waiting too”….für meine Süße!)

Ich hoffe, euch hat der Artikel gefallen und es ist nicht langweilig geworden.
Es geht ja jetzt mit riesigen Schritten Richtung Weihnachten. Nur noch ein paar Tage und ich habe meine Final Exams. Ab dem 10. Dezember habe ich dann frei. Dann geht es mit Simon auf unseren Roadtrip und dann kurz vor Weihnachten fliegt er zurück. Dann bin ich hier erstmal alleine. Aber nur ein paar Tage später kann ich endlich meine Viky wieder in die Arme schließen! Dann haben wir nachher schon Mitte Januar, wenn ich mich wieder von ihr verabschieden muss! Zur gleichen Zeit geht dann das Winter Quarter 2010 los, also meine Kurse. Dann ist es nur noch ein Katzensprung bis zum Februar. So wie die letzten Wochen verflogen sind, wird auch dieser ziemlich schnell rumgehen und dann haben wir schon März und ich muss/kann mich schon auf meine Abreise Ende März vorbereiten! Aber Mitte März kommen erstmal noch meine Homies und wir machen nochmal einen drauf! Grüße an euch, Jungs!
Ich hatte es ja auch schon beim letzten mal gesagt. Es geht auf der einen Seite schnell rum, auf der anderen Seite habe ich immer wieder Situationen, wo ich Deutschland und mein ganzes soziales Umfeld sehr vermisse. Aber ich denke, dass das der normale Verlauf eines solchen Aufenthaltes ist. Ich werde die Zeit hier auf jeden Fall weiter genießen und euch alle auf dem Laufenden halten!
Danke für Euer Interesse!

Bis dann Freunde!
Euer Marco!

Hallo liebe Liebenden ;-)

Es ist mal wieder Zeit für einen Artikel. Es tut mir leid, dass ich in der letzten Zeit nicht so viel geschrieben habe, aber ich hatte ne Menge um die Ohren! Neben den Mid-Terms und dem dazugehörigen Lernen, war einfach viel anderes, was mich nicht dazu kommen ließ, einen Artikel für euch zu verfassen.

Als erstes möchte ich allen Leuten danken, die bis jetzt einen Kommentar hinterlassen haben und mir damit zeigen, dass sie einfach interessiert sind! Außerdem möchte ich mich bei allen anderen Freunden und Verwandten bedanken, dass sie sich immer wieder erkundigen, wie es mir denn so ergeht und was ich so alles mache! Einige habe ich dann auf meinen Blog verwiesen, weil es einfach mit der Zeit sehr anstrengend wird immer wieder das Gleiche zu erzählen. Das ist natürlich kein Vorwurf an Euch, sondern liegt einzig und allein an meiner Bequemlichkeit ;-)

So…da das schon mal geklärt ist, kann ich euch ja jetzt erstmal berichten, was die letzten Wochen so alles los war.

Wie immer ein Lied zur Begleitung! : Dieses mal 2 lieder, weil es etwas mehr zu lesen ist!

Wie ihr meinem letzten Bericht entnehmen könnt, hatte ich euch ja erzählt, dass ich gleich für die Woche nach dem Yosemite Trip, einen weiteren Trip gebucht hatte. Es sollte ein Day Hike (für die nicht ganz so Englisch-Bewanderten: Tageswanderung ;-) ) auf den Mount Baldy werden. Hatte mich zusammen mit Simon auch angemeldet. Allerdings gab es ein paar Tage bevor es losgehen sollte, ne Email, dass das Ganze gecancelled wurde, weil sich nicht genügend Teilnehmer angemeldet hatten. Als ich die Mail zuerst gelesen habe, dachte ich natürlich zuerst, dass es sehr schade ist, denn wir hatten uns echt darauf gefreut. Als nächster Gedanke kam mir: “Wenn nicht genügend Teilnehmer da sind, wieviele haben sich denn nun angemeldet?”. Hab dann einfach mal in die Adresszeile meines Email-Programms geschaut und gesehen, dass es eine Rundmail war, die an jeden angemeldeten Teilnehmer gesendet wurde. “Ziemlich kurz”, dachte ich! Da waren doch tatsächlich nur Simon und ich drin aufgeführt. UNGLAUBLICH! Wir waren die einzigen, die da mitmachen wollten. Diese faulen Amis eh!!! ;-)

Naja….war nicht zu ändern. Wir hatten ja noch den Surfing Trip am 24. Oktober. Aber dazu später!

Erstmal muss ich euch von nem kleinen Schockerlebnis erzählen. Weiß gar nich mehr genau, wann es war, aber es ist mittlerweile schon gut 3 Wochen her! Ich bin den einen Abend erst relativ spät ins Bett gekommen und wollte dementsprechend am nächsten Tag etwas länger schlafen. War auch alles ganz normal. Bin ins Bett und auch sofort eingepennt (in der Hoffnung länger schlafen zu können). Plötzlich unterbricht ein lautes Klopfen an meiner Zimmertür meinen Schlaf. Erst dachte ich, Simon will sich einen Scherz erlauben oder Carlos ist, noch im Halbschlaf beim Gang zur Morgentoilette, gegen meine Tür getorkelt. Deswegen habe ich auch erstmal auf Durchzug und mich vorsichtshalber tot gestellt ;-) Das Klopfen wurde dann aber immer intensiver und lauter. Ich konnte es mittlerweile ziemlich laut wahrnehmen, obwohl ich meine Ohropax drin hatte! Hab mich dann erstmal, unter seltsamen Geräuschen meiner Knochen, aus dem Bett gepellt und geguckt was los ist!

Auf einmal stand Simon vor der Tür! Er war es also, der wie ein Anghehackter an meine Tür geklopft hatte! Ich dachte mir so: “Mann Simon…wir sind ja echt Kumpels, aber da haste bei mir nen wunden Punkt getroffen!” ;-) Aber als ich sein Gesicht sah, wurde mir klar, dass irgendwas passiert ist! Ich konnte dann im Hintergrund etwas auf der Erde liegen sehen. Simon meinte dann nur, dass er meine Hilfe braucht und ich den Notarzt rufen soll. Nachdem ich dann natürlich hellwach war, konnte ich hinten an Simons Zimmertür Ed erkennen (einen unseren zwei amerikanischen Mitbewohner). Er lag auf dem Boden und hatte nen ganz bösen epilleptischen Anfall und hat voll rumgekrampft und gesabbert und all den Kram. Er hatte den Anfall anscheinend auf dem Weg zur Toilette bekommen und war dann (”glücklicherweise”) gegen Simons Zimmertür geprallt und hat auf dem Boden gelegen. Davon ist Simon dann eben wach geworden! Wir haben ürbrigens immer noch ne Delle  in der Wand, wo er angeeckt ist!
Simon hatte ihn zum Glück schon in die stabile Seitenlage gebracht, weil der echt so heftig gesabbert hat, dass wir Angst hatten, dass er an seiner Sabber erstickt. Wir haben dann versucht ihn nach unten zu drücken, damit er sich nicht weiter verletzen konnte. Ich habe dann die 911 gewählt und beschrieben was los ist und das wir Hilfe bräuchten. Die Dame meinte dann auch, dass sie sofort jemanden vorbei schicken würde. Ed hatte auch gar nicht mehr aufgehört. Uns kam es eher so vor, als wenn es schlimmer wird. Irgendwann ist auch Carlos von dem Krach wach geworden (wir wussten gar nicht, dass er da ist, sonst hätten wir ihn natürlich auch wach gemacht!) Er hat dann das Zepter in die Hand genommen und sich um Ed gekümmert. Das war auch das Beste, denn Carlos´Bruder hat ebenfalls oft solche Anfälle und er kannte sich aus diesem Grund etwas damit aus. Simon und ich sind unterdessen nach draußen gelaufen, um dem Krankenwagen zu zeigen, wo er hin muss! Wir hatten die ganze Zeit nach einer Ambulance Ausschau gehalten doch plötzlich kam da ein Riesen Feuerwehrauto mit 5 Feuerwehrleuten. Wir haben ihnen dann den Weg gezeigt und sizu unserem Apartment geführt. Inzwischen saß Ed auf der Couch und hatte aufgehört zu krampfen. Keine Ahnung wie Carlos den da auf die Couch bekommen hat!
Mittlerweile waren dann auch der Area Coordinator von unserem Wohnheimkomplex und die Polizei eingetroffen. Die Feuerwehrleute haben Ed dann erstmal versorgt und ihm Fragen gestellt. Der wusste absolut gar nichts mehr. Nicht wie er heißt, wo er ist, welchen Tag wir haben…NICHTS! Später sind dann noch die Rettungssanitäter eingetroffen und wollten ihn mitnehmen. War schon heftiges Aufgebot, was die da aufmarschieren ließen!
Wie gesagt….sie wollten Ed mit ins Krankenhaus nehmen, um ihn durchzuchecken. Er hatte sich die ganze Zeit so komisch gesträubt und Simon und ich wussten nicht so richtig warum. Schließlich hatte der gerade nen heftigen Anfall!

Er wurde dann auf diesem Rollbett runtergefahren und wir drei sind erstmal zur Ruhe gekommen! Nach circa 5 Minuten klickt plötzlich die Tür und Ed steht auf der Matte. Wir haben uns nur doof angeguckt und wussten nicht, was das jetzt soll. Er ist dann einfach in sein Zimmer gegangen und gut wars. Carlos hat uns dann gesagt, dass sich Ed nicht ins Krankenhaus einliefern lassen wollte, weil er nicht krankenversichert ist. POW!!!! Welcome to America! Da erleidet jemand einen starken epilleptischen Anfall und weiß nicht mehr wo hinten und vorne ist und lässt sich nicht in einem Krankenhaus untersuchen, weil er sich das nicht leisten kann, weil er kein Geld hat sich gesetzlich krankenzuversichern.

Herr Obama…es wird Zeit, dass Sie ihre Wahlversprechen in die Tat umsetzen!!!

Naja….das war auf jeden Fall schon ziemlich heftig für mich und Simon, weil wir uns hinterher irgendwie dämlich und auch verarscht vorkamen. Wir haben uns da um den gekümmert, indem wir 911 angerufen haben und dann wird man danach noch teilweise komisch angeschaut, nur weil man das einzig Richtige getan hat! Aber war auch mal ne Erfahrung! Was ich noch heftig fand war, dass Ed nur ne Stunde später zu nem Uni-Test gegangen ist. Da hatte er übrigens gleich nochmal, während des Tests, nen Anfall bekommen! Gesundheit scheint ihm nicht allzu viel zu bedeuten! Genau aus diesem Grund, haben wir uns dann auch gesagt, dass es nicht so schlimm gewesen sein kann! Das Thema war dann für uns erledigt!

Okay….jetzt mal zu den erfreulicheren Themen der letzten Wochen! Hatte ja meine erste Klausur geschrieben in Corporate Finance Management! War mir nicht ganz sicher, was das Ergebnis anging. Aber alle Zweifel waren unangebracht. Ich habe 97% von 100% bekommen, was ner glatten 1,0 entspricht. Hab mich natürlich sehr drüber gefreut! Um gleich beim Thema Klausuren und Lernen zu bleiben….wir haben in den letzten beiden Wochen dann noch unsere Midterm-Exams (Zwischenklausuren) geschrieben. Gestern haben wir auch da die Ergebnisse bekommen. International Marketing Management ist echt super gelaufen. Da habe ich sogar 59 von 60 Fragen richtig und damit 98,3% gemacht! Wahnsinn….vielleicht sollte ich in Deutschland auch ab und zu mal die angegebenen Lehrbücher lesen ;-) Marketing Research hingegen ist nicht ganz so gut gelaufen. Da hab ich nur 35% bekommen. Ich muss hier dazu sagen, dass ich nicht das benötigte Lehrbuch hatte, weil ich es einfach nicht eingesehen habe, für ein Buch fast $200 auszugeben. Das mit den Büchern hier ist der absolute Wucher!!! Naja….da ich mir das Fach eh nicht in Deutschland anrechnen lassen möchte, ist es auch nicht so schlimm. Wir haben außerdem noch vom Professor angeboten bekommen, die Note aufzubessern. Mal sehen, was sich da noch machen lässt. Die Endklausur und ein Project habe ich auch noch, wo es Noten drauf gibt. Mal sehen, was am Ende bei rumkommt!

Am Freitag vor unserem Surfing Trip haben Simon und ich noch seinen Leihwagen aus Anaheim abgeholt. Das war insgesamt auch ein ziemlich lustiger und cooler Trip! Wir sind morgens los. Als erstes ging es mit dem Bus in Richtung Bahnhof San Bernardino. Hier kommen wir gerade am Bahnhof an:

Und das erste mal in meinem Leben auf ner amerikanischen Bahnhofstoilette. Is übrigens nicht sauberer als in Deutschland ;-) :

Sind dann mit dem Zug von San Bernardino nach L.A. gefahren zur Union Station:

War noch leicht müde! :-)

Nach knapp 1,5 Stunden Fahrt sind wir dann an der L.A. Union Station angekommen:

Simon und ich hatten bereits hier heftigen Hunger geschoben und weit und breit gab es nichts anständiges zu essen. Hieß also für uns…die Fahrt bis Anaheim noch hungern!

Sind dann in Anaheim angekommen und gleich an der Endstation, wo wir rausgekommen sind, befindet sich das Stadion der Los Angeles Angeles….eines der besten Baseball-Teams Amerikas und Simon´s Lieblings-Baseballmannschaft! Is schon cool das Stadion:

Fragt mich nicht, was ich da gerade mit meiner Zunge mache, denn ich weiß es ehrlich gesagt selbst nicht! Vielleicht war es der Hunger, der mich halluzinieren ließ und aus Simon nen Burger oder so gemacht hat! :-)

Fragt mich nicht, was ich da gerade mit meiner Zunge mache, denn ich weiß es ehrlich gesagt selbst nicht! Vielleicht war es der Hunger, der mich halluzinieren ließ und aus Simon nen Burger oder so gemacht hat! :-)

Sind dann vom Stadion aus Richtung Mietstation gelaufen, die sich im Disneyland befand. War ein relativ langer Marsch bis dahin. Zum Glück hatten wir unterwegs nen McDonalds gefunden. Da haben wir erstmal ordentlich zugeschlagen!!!

Gut gestärkt  und mit nem Refill ging es dann Richtung Disneyland!

Sind dann pünktlich bei Alamo angekommen und Simon hat sein Auto in Empfang genommen. Er hatte ein spezielles Paket gebucht, dass Studenten mit einem internationalen Studentenausweis einen erheblichen Nachlass gewährt. Mit dem gleichen Ausweis werde ich mir dann für die Zeit wenn Viky kommt auch ein Auto bei Alamo holen. Ist ein wirklich tolles Angebot! Auf jeden Fall konnten wir unseren Augen kaum trauen, denn Simon hat echt ein nagelneuen GMC Terrain 2010 bekommen. Das Auto hatte gerade mal 800 Meilen auf dem Tacho:

Ich wollte erst noch ein Video von unserer Fahrt reinstellen, aber das Video war einfach zu groß und ich hatte nicht die Lust das alles zu komprimieren. Deswegen müsst ihr euch mit den Bildern begnügen! Aber die sind ja auch gut!

Es war dann circa 17.30 Uhr und wir hatten uns entschlossen noch irgendwo hinzufahren. Wir haben uns dann entschieden einfach die Küste hochzufahren und in Long Beach am Strand Halt zu machen. Allein schon die Fahrt nach Long Beach war toll. Gerade die Promenade in Long Beach ist klasse! Ganz anders als in San Bernardino. Das Ganze hat einen eher europäischen Flair gehabt. Der Strand allerdings war ein typischer California Beach…..total breit und mittendrin ein Weg, wo man Inliner oder Fahrrad fahren konnte! Dieser Weg zieht sich die ganze Küste entlang und verbindet fast die ganze Küstenstrecke!

Foto ist leider nicht ganz so gut geworden aber egal!

Foto ist leider nicht ganz so gut geworden aber egal!

Nicht, dass ihr euch wundert. Simon war an diesem Tag etwas kamerascheu ;-)

Ach ja...da war ich irgendwie zufrieden!!! ;-)

Ach ja...da war ich irgendwie zufrieden!!! ;-)

Wir haben uns dann wieder auf den Weg nach San Bernardino gemacht, denn wir mussten ja am nächsten Tag früh raus, denn unser Surfing Trip stand an!

Simon hatte den Wagen am Freitag geholt, weil seine Freundin Judith (schönen Gruß!) aus London am Samstag für eine Woche zu Besuch kommen sollte. Sie ist Deutsche, macht aber eine Art Referendariat in London an einer Hochbegabtenschule (ziemlich cool, oder?!!).

Auf jeden Fall standen wir am nächsten Tag um 8 Uhr im Fitness Center auf der Matte, um nach Oceanside zum Surfen zu fahren. Als erstes mussten wir natürlich die Neopren Anzüge anprobieren. Als wir dann mit den Anzügen in die Umkleide sind und ich versucht habe mich in dieses Ganzkörper-Kondom zu zwängen, wurde mir, in Erwartung eines bewegungsreichen Tages, doch recht mulmig, denn das Ding hat dermaßen eng gesessen, dass ich doch ein paar Probleme beim Atmen bekam. Habe dann nach einer etwas größeren Größe gefragt und die hat dann auch besser gesessen. Wir sind dann so circa 9.30 Uhr abgefahren.
Als Transportmittel vorgesehen waren eigentlich ein Kleinbus, wo 10 Leute reinpassten und ein Mietwagen, wo nochmal 4 rein konnten! Simon ist mit seinem Mietwagen hinterher gefahren, weil wir beide abends, nach dem Surfen, gleich noch nach Los Angeles an den Flughafen weiterfahren wollten, um seine Freundin abzuholen! Ich wollte eigentlich mit Simon zusammen nach Oceanside fahren, aber ich durfte nicht, weil….Zitat: “We want to keep the group dynamic…!” Okay…alles klar!
Naja, musst er halt alleine hinterherfahren. Die Gruppe bestand insgesamt aus 13 Leuten, davon waren der Großteil Kanadier (französischsprachiger Teil) und wir 3 Deutschen. Dann noch 2 amerikanische Mädels und eben die Instructors (selbst Studenten).
Ich dachte mir, dass ich mich einfach mal in den Mietwagen setze, weil ich nicht so eng im Bus sitzen wollte. Hatte sich dann aber auch recht schnell erledigt, da wir im Mietwagen hinten zu dritt saßen. Timo, Shannon (eine der Instructors, ist gefahren) und die 2 anderen amerikanischen Mädels. Die beiden kamen mir gleich irgendwie anders vor. Es hat sich dann während der Fahrt und durch einige eindeutige Kommentare der beiden herausgestellt, dass sie ein lesbisches Pärchen waren. Ich kann jetzt schon mal sagen, dass ich froh bin, dass ich nicht die Rückfahrt mit den anderen zurückgefahren bin, sondern mit Simon nach L.A., weil die beiden auf der Rückfahrt (laut Aussagen von Timo) doch recht ausführlich über ihr Sexleben plaudern mussten! WÜRGGGGG….die eine sah aus, wie Roseanne Barr und die andere wie ne Kugelstoßerin aus Lettland! Und dann hauen die da sowas raus. Mann…..das muss doch nicht sein!!!

Gut angekommen haben wir dann erstmal ausgeladen. Es mussten einige Sachen aufgebaut werden, wie z.B. ein Zelt (Pavillon), wo wir unser Essen drunter gebunkert hatten. Nachdem wir uns dann alle in unsere Neopren-Anzüge gezwängt hatten, ging es mit einer kleinen Einführung los. Das ganz normale Zeug….drauflegen, trockpaddeln, was tun wenn Welle kommt und so weiter! War aber recht kurz, weil wir alles nach dem learning-by-doing Prinzip lernen sollten! Was ich sehr gut fand!

Simon und ich haben uns ein Board geteilt, was erstmal ordentlich eingewaxt werden musste. Wir haben uns dann einfach mal in die Wellen gestürzt. Simon hat angefangen. Für die ersten Versuche hatte er es ziemlich gut gemacht muss ich sagen.
Ich bin, obwohl ich noch kein Board hatte, einfach mal mit dem Neopren Anzug ins Wasser und habe mich in ein paar Wellen gestürzt, denn das sollte ich ja sicherlich noch häufiger an diesem Tag erleben. Als dann die erste Welle kam und mich erwischt hatte, musste ich doch erstmal schlucken, denn, entgegen meiner Erwartung, war der Anzug in Verbindung mit dem einfließenden Wasser doch ganz schön eng im Genitalbereich ;-) Ich dachte, dass ich mit DEM Anzug heute garantiert nichts reißen werde, aber das hat sich dann irgendwie alles justiert! :-)

Hab dann nach ein paar Minuten das Board von Simon übernommen und mich in die Wellen und meine ersten Surfversuche gestürzt. Um die ersten 1,5 Stunden mal kurz und bündig zusammenzufassen: Es ging gar nichts bei mir! Entweder bin ich noch nich mal im beckenhohen Wasser aufs Board gekommen oder wenn ich es dann mal hinbekommen habe, bin ich bei einer 10cm Welle wieder im Wasser gelandet.

Nach erneutem Wechsel mit Simon und abermailgem Trial-and-Error hab ich dann einfach ein größeres Board genommen und siehe da: es ging langsam.
Das Rausschwimmen und das Überstehen der entgegenkommenden Wellen klappte immer besser, obwohl ich sagen muss, dass es sehr frustrierend sein kann, wenn man sich nach draußen gekämpft hat und auf eine coole Welle wartet, und man dann von einer anderen Welle wieder komplett Richtung Strand gespült wird. Da gibt es aber auch Techniken, dass man nicht immer wieder beim rausschwimmen so zurückgeworfen wird.

Ich bin dann nach sehr vielem Üben und noch häufigeren Fehlversuchen doch besser geworden und konnte gegen Ende des Tages die Wellen ganz gut surfen. Natürlich erstmal nur gerade und gegen Ende der Welle mit einigen Kurvenversuchen, aber es war ganz gut.
Ist wirklich ein tolles Gefühl, wenn man auf dem Bauch liegend, mit dem Kopf in Richtung Strand,und auf eine Welle wartet….wenn dann eine Gute kommt anpaddelt und die Welle einen dann nach vorne mitnimmt und man es während dieses Prozesses schafft aufzustehen, um die Welle zu surfen!

Es war insgesamt ein toller Tag. Wir haben mit Anton (einem russischen Teilnehmer) beschlossen, dass wir einfach für uns nochmal hinfahren wollen. Wir haben es jetzt, nach einigen Schwierigkeiten, hinbekommen nochmal einen Trip über das Recreational Center auf die Beine zu stellen. Das heißt….am 15. November geht es wieder ab zum Surfen. ICH FREU MICH SCHON VOLL!!!!

Leider sind bei dem Trip nicht ganz so viele tolle Bilder entstanden. Das holen wir aber beim nächsten mal, am 15., nach! Die, die was geworden sind, könnt ihr hier sehen:

Erstmal Belehrung!

Erstmal Belehrung!

Ein kleines sinnloses Spielchen hinterher!

Ein kleines sinnloses Spielchen hinterher!

Und jetzt noch die Trockenübungen!

Und jetzt noch die Trockenübungen!

Auch Timo gibt alles!

Hier war die Futteranlaufstelle!

Hier war die Futteranlaufstelle!

UND JETZT MEINE DAMEN UND HERREN:   DAS KRACHERBILD DES JAHRES!!!

MARCO & SIMON A.K.A  MITCH BUCHANNON & MATT BRODY:

Sowas von herrlich das Foto!!!

Sowas von herrlich das Foto!!!

Und hier das von mir weiter oben angesprochene Pärchen! :-)

Und hier das von mir weiter oben angesprochene Pärchen! :-)

Leute...ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube der, der da hinten fällt bin ich! ;-)

Leute...ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube der, der da hinten fällt, bin ich! ;-)

Wie gesagt….beim nächsten mal versuchen wir noch ein paar mehr coole Bilder zu schießen!

Auf der Rücktour bin ich dann, nach langem Gezedere mit den Instructors, mit Simon zurückgefahren. Wir wollten ja seine Freundin vom Flughafen abholen und Simon brauchte ja jemanden, der ihn durch die Straßen leitet! Wir sind dann auch pünktlich und nach einer ziemlich coolen Fahrt, am LAX angekommen, wo wir erstmal wieder etwas essen mussten. Es gab dann einfach mal wieder McDonalds! Haben dann am Baggage Claim auf Judith gewartet. Als sie dann kam, war die Freude bei den beiden natürlich riesig groß! Ich dagegen habe innerlich schon eine ziemliche Träne weggedrückt, weil meine Süße nicht bei mir sein konnte. ABER: Dafür kommt sie mich ja bald besuchen und wir feiern Silvester in San Francisco und machen uns 2 wunderschöne Wochen!!! KNUTSCHAAA!!!!!!!!!! :-)

Ja das war es erstmal. Das einzige was es noch zu erwähnen gibt ist, dass Halloween war. War aber nichts Besonderes. Also gibt es dazu nicht viel zu schreiben!

Insgesamt waren die letzten Wochen sehr ereignis- und aufschlussreich. Gerade das Surfen und die ersten Klausuren. Ebenso die ganze Fahrerei mit dem Mietwagen, denn Simon und ich planen auch, bevor er Mitte Dezember wieder nach Deutschland fliegt, noch einen mehrtägigen Roadtrip die Küste entlang zu machen. Auch darauf freu ich mich schon sehr!!!

Einige von euch fragen sich sicherlich gerade, warum ich denn oben noch zum “Surfen” und zu den “Klausuren” “Zeit” geschrieben habe!

Das liegt daran, dass die Zeit hier auf der einen Seite sehr schnell vergeht. Irgendwann steht man wieder so schnell am Flughafen in Los Angeles und muss dieser tollen Erfahrung “Auf Wiedersehen” sagen. Tolle Menschen, die sogar zu sehr guten Freunden geworden sind, gehen wieder ihre eigenen Wege und man weiß einfach, dass man nie wieder so zusammengerauft eine dermaßen intensive und neue, spannende Zeit erleben wird!
Auf der anderen Seite scheint die Zeit auch still zu stehen, wenn ich an meine Viky denke und wie sehr ich sie und ihre tolle Art vermisse!!! Noch knapp 1,5 Monate mein Schatz!!! :-A

In dem Sinne, möchte ich meinen heutigen Artikel schließen und hoffe, dass ihr Spaß am Lesen hattet!

Ich sende euch Allen sonnige Grüße ins kalte Deutschland (wir haben hier übrigens diese Woche wieder über 30°C)! :-)

Bis bald!!!

Euer Marco!

Grüßt euch!
Ich hoffe, euch geht es allen gut! Mir gehts prima!

Dieses mal möchte ich euch von unserem Wochenendtrip in den Yosemite National Park berichten.

Wie immer ein kleines Liedchen zum Lesen:

Also um es gleich mal vorne weg zu sagen….ES WAR RICHTIG GEIL!!!!!!!!

Tolle Landschaften, viel gewandert und jede Menge Spaß gehabt…..aber eins nach dem anderen!
Also WIR…das sind wir 5 Deutschen hier. Im Fitness-Center (Recreational Center), hier bei uns an der Uni, gibt es einen extra Bereich der sich “Outdoors” nennt. Die bieten jedes Quarter tolle Sachen an, an denen man dann nach einer Anmeldung teilnehmen kann. Wir hatten uns einfach mal das Prospekt angeschaut und wussten zuerst gar nicht, was wir nehmen sollten, denn es gibt wirklich ein richtig großes Angebot an Trips. Wir haben uns dann gleich mal für zwei Sachen angemeldet. Einmal den Surfkurs, der am 24. Oktober stattfindet…..JAAAAA…..im Oktober kann man hier noch gut und gerne surfen und das Wetter is immer noch sehr gut und perfekt dafür, da dann gute Winde gehen und das ja doch ziemlich wichtig ist beim Surfen! Und dann noch den Wochenendausflug in den Yosemite National Park vom 09.  bis 11. Oktober. Und genau über den möchte kurz mal meine Erlebnisse schildern.

Also…bei der Anmeldung wurden wir schon gefragt, was wir alles an Klamotten brauchen. Die haben da echt ein halbes Arsenal zur Verfügung. Gerade Snowboard Fans würden sich über die ganzen Burton Sachen dort halb in die Hose pischen! ;-) Hab also dann erstmal meine ganzen Daten angegeben.

Am Mittwoch vor dem Ausflug hatten wir dann alle ne Lagebesprechung im Recreational Center, wo uns Orlando (unser Guide) kurz eingewiesen hat und wo es so eine kleine Kennenlernrunde gab. Haben dann gleich danach unsere Klamotten bekommen. Das war so ein Riesensack, wo das ganze Zeugs drin war. Schlafsack, Fleece, Regenhose, Regenjacke, Rucksack, Isomatte, usw. Konnten die Klamotten also schon mal bis Freitag, wo der Ausflug starten sollte, mitnehmen. Hab dann alles auch gleich mal anprobiert. Nich, dass ich dann beim Regen in so ner Radler-Regenhose da stehe, weil sie zu klein ist. Hat aber alles gepasst.

Am Freitag sollte es dann gegen 12 Uhr losgehen. 11.30 treffen. Losgefahren sind wir aber irgendwie erst 12.30 Uhr, weil wir unbedingt noch so ein seltsames Kindergarten Kennenlernspiel auf der Grünfläche des Fitness-Centers spielen mussten. Wir sollten einen Kreis bilden und jeder sollte sagen, wer er ist und dabei etwas Dummes tun. Ich dachte mir ehrlich gesagt schon als wir den Kreis dort vorm Gym gebildet hatten, dass das an Dummheit reicht, aber unsere Guides wollten halt die Stimmung etwas auflockern und den ersten Kontakt herstellen. Insgesamt waren 10 Plätze für den Trip verfügbar. 7 Leute haben aber nur gebucht + unsere 2 Guides (Erica und Orlando…ein Pärchen). Naja…nach dem ganzen Rumgehampel auf dem Rasen, haben wir erstmal den Van beladen. Uns wunderte schon von vornherein, dass der Van schon hinten so voll war. “Where should we put our bags, Orlando?”. “We just put them on the roof!” BUFF….Klamotten erstmal schön aufs Dach schnallen. Wir haben uns alle erstmal blöd angeschaut. Aber ging dann doch ganz gut. Mit reichlich Spanngurten war dann alles verstaut und die Tour konnte beginnen.

War eigentlich auch ganz angenehm, dass nich 10 Leute gebucht hatten. So hatten wir dann doch alle mehr Beinfreiheit. Ach ja…die anderen beiden, die außer uns Deutschen noch mit waren, waren Kat (eine Austauschstudentin aus Thailand) und Brandon (ein National Exchange Student aus New England). Man muss dazu sagen, dass Brandon ein recht seltsamer Zeitgenosse war. Nicht nur sein Stimme, die sich in etwa anhörte, wie ne vollgekokste Nachtigall nach 3 Tagen Love Parade, sondern auch sein auffällig schwules Getue, haben mich von Anfang an etwas skeptisch gelassen. Sollte später auch bestätigt werden! ;-)

Wir hatten nun 7 Stunden Fahrt vor uns. Ich saß neben meinem alten Kumpanen Simon….war wie immer richtig lustig!!! Hatten noch kurz nach Abfahrt bei ner Tanke gehalten, wo ich mir ´n KitKat geholt habe. Das war übrigens der Anfang von einem kulinarisch doch recht fettigen und ungesunden Wochenende….! Nachdem ich 3mal im Bus versucht hatte, Old McDonald anzustimmen und eigentlich niemand so recht drauf einging, hab ich´s dann doch gelassen und mich meinem Buch, dummem Gequatsche mit Simon und Timo sowie der Landschaft beschäftigt!

Auf der Fahrt waren teilweise auch coole Dinge zu sehen. Hier mal ein paar Bilder, die während der Fahrt entstanden sind:

Unterwegs haben wir dann noch beim IN-N-OUT Burger angehalten, wo dann das Gefutter weiterging. Sind dann nach einer doch recht langen Fahrt circa 21 Uhr auf unserem Campingground angekommen. Weiß auch nicht, aber irgendwie hatten Erica und Orlando die Orientierung verloren. Egal…wir waren ja angekommen!

Das Erste was erldigt wurde, war die Zelte aufzubauen. Nachdem wir alles aufgestellt und unsere Sachen ausgepackt hatten haben wir dann abends noch ein Lagerfeuer gemacht. Es gab S´mores. Das sind 2 Kekse, wo man ein Stück Schokolade und nen Marshmellow zwischen packt. War echt lecker!

Jeder hatte noch so ne Grubenlampe bekommen, damit man sich bei Nacht auf dem Campingplatz zurecht findet. War auch bitter nötig das Teil, denn die Klos waren auch stockfinster. Hätte man die nich gehabt, wär sicherlich mal einiges daneben gegangen ;-)

Wir 3 Jungs hatten uns dann noch ein paar Bierchen geholt und die am Lagerfeuer gezischt. Waren auch die letzten (zusammen mit Orlando) die noch wach waren. Nachdem ich dann versucht habe mir in dem dunklen Restroom die Zähne zu putzen und mir von dem kalten Wasser beinahe die Zähne wie Eiszapfen abgebrochen wären, hab ich mich für die restliche Pflege auf ne Katzenwäsche beschränkt. Mehr war einfach nich drin! Sind dann auch ins Bett (ähh…Zelt). Nachdem ich erstmal gefühlte 20 Minuten gebraucht hatte, bis ich ne ordentlich Kombination aus Fleece, Schlafsack und meinem improvisierten Kissen hinbekommen habe, fing ich trotz der ganzen Klamotten und Decken an zu frieren, zumindest im Gesicht. Irgendwie ging es aber doch und ich bin weggeratzt. Am nächsten Morgen hab ich mich nicht direkt gerädert gefühlt, merkte aber doch, dass ich lange nicht mehr gecampt hatte.  Was man auf diesem Bild gut erkennen kann:

Hab dann mal schnell zu Simon rübergeschaut mit dem ich mir das Zelt geteilt hatte und konnte feststellen, dass er auch aussah wie 3 Tage Regenwetter:

Der erste Blick in den Spiegel war dann auch eher ernüchternd. Im Gesicht sah ich echt aus, als hätte ich 12 Runden mit Valujew geboxt. Lag daran, dass ich am Abend davor zu nah am Feuer saß und meine Augen den Rauch nicht sonderlich gut verarbeiten konnten! Haben dann erstmal gefrühstückt. Für Essen und Trinken war seitens der Guides gesorgt. Es gab Burritos mit Rüherei und Kartoffelstückchen drin. Außerdem konnten wir noch Bagels mit allem Möglichen essen.

Nachdem wir fertig waren, haben wir unsere Lunchtüten gemacht und dann ging es los zum Wandern und Erkunden! Als erstes sind wir einfach in der Nähe des Campingplatzes gewandert, wo es auch schon viel zu sehen gab, da der Campingplatz inmitten des Yosemite Parks liegt!

Hier gab es schon einige schöne Sachen zu sehen:

Und überall waren diese kleinen Grauhörnchen. Die waren absolut nicht scheu und an die Menschen gewöhnt:

Dann sind wir erstmal wieder zurück ins Camp und haben uns fertig gemacht für den längeren Ausflug dieses Tages. Wir wollten vor allem die schönen Aussichtspunkte besuchen und durch die Wälder wandern.
Bis zu unserem Startpunkt war es dann nochmal circa ne Stunde Fahrt. Als erstes sind wir zum Glacier Point gewandert, von wo man eine echt tolle Aussicht geboten bekommt:

Hier mal der bekannte “Half Dome”, der diese Aussicht bestimmt:

Wir sind dann weitergewandert. Ein ganzes Stück sogar. Die Wälder dort sind einfach atemberaubend schön. Die großen Bäume und der Einfall der Sonnenstrahlen, machen das Ganze echt zu einem tollen Wanderweg! Hier ein paar Bilder von der Wanderung zum nächsten Aussichtspunkt, Taft Point :

Schließlich sind wir dann am Taft Point angekommen und uns hat erneut eine wahnsinnig tolle Aussicht erwartet. Da ich etwas Höhenangst habe, war das nicht ganz ohne, aber es ging dann doch alles recht gut und wir haben tolle Bilder geschossen:

Dann ging es auch schon weiter und nachdem ich mir zwei Birnen reingezogen habe, war ich auch wieder voller Elan und konnte weiter ;-)

Nächstes Ziel war dann Sentinel Dome. Wieder ein langer Fussmarsch. Teilweise war es schon ziemlich anstrengend. Gerade der ständige Wechsel von bergauf und bergab. Aber es war tierisch witzig. Simon, Timo und ich haben dann nachher unser eigenes kleines Grüppchen gebildet und wir sind aus dem Feiern eigentlich nicht mehr rausgekommen.
Auf jeden Fall hatte sich der Weg zum Sentinel Dome gelohnt, denn es war mittlerweile später Nachmittag und die Sonne begann langsam unterzugehen, was uns wirklich einen wunderschönen Blick eröffnet hat. Mir persönlich hat diese Aussicht am besten gefallen. Hier sind die Bilder dazu:

Nach dieser tollen Aussicht ging es dann wieder Richtung Ausgangspunkt, wo auch das Auto stand. Aber auch auf diesem Weg, war noch Einiges zu sehen:

Die Sonne war jetzt kurz davor unter zu gehen und uns wurden dadurch tolle Ausblicke ermöglicht:

Am Abend sind wir dann ins Curry Village gefahren, um dort was zu essen. Die Preise waren dort relativ horend, da es eines der einzigen “Restaurants” in der Nähe ist. Hatte mir gedacht, dass es jetzt auch nichts mehr bringt für dieses Wochenende auf´s Gesunde zu achten und so hatte ich abends nochmal nen Burger mit Pommes und ner Coke für knappp 10 Dollar. Aber naja….geschmeckt hat es eigentlich. Hab auch noch was von Orlandos Pizza abbekommen, sodass ich auf jeden Fall satt war. Zurück im Camp haben wir dann nochmal Holz gesucht und haben noch ein Lagerfeuer gemacht. Timo, Simon und ich waren wie den Tag davor auch wieder die Letzten. Bei nem schönen Budweiser haben wir den Tag ausklingen lassen! Die Nacht war dieses mal nicht so kalt, weil ich mir meine Kapuze ins Gesicht geschnürt hatte. Als ich wieder schön eingemummelt in meinem Schlafsack lag (übrigens hatte ich in dieser Nacht nicht weniger Zeit gebraucht, um mich da reinzuquengeln), hörte ich auf einmal so ein seltsames tiefes Geräusch. Hatte erst den Verdacht, dass es ein Bär war. Das wäre nicht ungewöhnlich gewesen, denn es schleichen sich sehr oft Bären in diesen Campingground. Wir hatten aber eigentlich alles an Essen und geruchsintensiven Sachen in die dafür vorgesehenen bärensicheren Boxen gepackt, die auf dem Campingplatz standen. Mir ist dann nach kurzer Zeit aufgefallen, dass das Geräusch aus dem Nachbarzelt kam! Ihr werdet´s nich glauben, aber ratet mal wer da so heftig bärenmäßig geschnarcht hat? BRANDON!!! Timos Zeltnachbar. Wenn ihr diesen Artikel aufmerksam gelesen habt, dann wisst ihr sicherlich noch, dass Brandon der kleine dünne schwuchtelige Typ war, der ne Stimme wie ne aufblasbare Minnie Maus hat. Ich hatte dann versucht einfach drüber wegzuhören. Ging aber nicht!!! Spricht wie ne 5-Jährige, schnarcht aber wie ´n 50-Jähriger Trucker! Naja….musste mich dann wohl oder übel aus meinem Zeugs pellen und raus an die Bärenbox, weil da meine Ohropax drin waren. Ich also raus und die ganze Kacke da durchwühlt bis ich meinen Rucksack hatte. Im Rucksack waren sie aber nicht. Hab sie dann in meiner Tasche im Zelt gefunden. Klasse, dachte ich…voll umsonst aufgestanden und Lärm gemacht. Nach erneutem Kampf mit dem Schlafsack und dem ganzen Zeug, konnte ich dann endlich schlafen.

Am nächsten Tag (Tag der Abreise), haben wir noch zwei Abstecher gemacht. Einmal zum Yosemite Valley:

Und danach sind wir noch zu den Mammutbäumen gefahren, für die Yosemite bekannt ist. Ich muss sagen, dass ich das nicht ganz so spannend fand, weil “haste einen gesehen, kennste alle!”, aber war ganz okay:

Guck mal Viky….ein Viky-Marco-Baum ;-) :

Wir sind dann zurück zum Auto und es ging wieder Richtung San Bernardino. Unterwegs gab es natürlich nochmal Fast Food beim Jack in the Box. Das hat das Wochenende also auch kulinarsich abgerundet ;-)

Haben dann unsere ganzen Klamotten abgeladen und sind dann nach Hause. Das erste was ich gemacht habe, war erstmal ne halbe Stunde lang duschen. Das ganze Wochenende konnten wir nicht duschen oder uns anständig waschen. Das tat auf jeden Fall gut!

Insgesamt war es ein unglaublich toller Trip, der jeden Cent wert war. Wir haben tolle Sachen gesehen und hatten jede Menge Spaß. Allen, die mal in den USA sind und in der  “Nähe” des Yosemite sind, empfehle ich dort hinzufahren. Ihr werdet es auf keinen Fall bereuen! Ganz im Gegenteil!

Simon und ich haben gleich gestern noch den nächsten Hiking-Trip gebucht. Diesen Sonntag werden wir auf den Mount Baldy wandern. Ungefähr 2500 Meter hoch und fast 14 Meilen Wanderroute haben wir vor uns. Freu mich schon echt drauf! Werde natürlich auch davon berichten.

Ich hoffe, euch hat der Artikel gefallen. Wenn ja, lasst doch einfach ein paar Kommentare da!

Ich wünsche euch allen noch eine schöne Restwoche und lasst wuch vom deutschen Wetter nicht die Laune verderben. Glaubt mir, ich vermisse dieses graue deutsche Wetter sogar manchmal!

Viel Spaß und macht´s gut!

Euer Marco!

Hallo an alle Interessierten!

Auch hier wie immer ein echter Hammer Song, wie ich finde. Hört ihn euch einfach beim Lesen und Bilder anschauen an :-) Sind halt auch immer Lieder, die mich hier in den USA begleiten :-)

Heute kommt mal wieder ein neuer Artikel und ich habe auch noch ein Bilder in den anderen Artikel gepackt, damit ihr auch alle auf dem neuesten Stand seid.

Ich mach einfach mal da weiter, wo ich angefangen habe!

Also nach dem ersten beschriebenen Orientierungstag ging es am nächsten Tag genauso weiter. Wir mussten früh morgens um 9 zu dieser Orientierung, wo die uns die ganzen organisatorischen Sachen erzählt haben. Alles ziemlich sinnlos und langweilig fand ich. Ehrlich gesagt, fällt mir gar nicht mehr alles ein, was alles war, weil so viele neue Sachen auf uns zugekommen sind.

Also die erste Woche bestand eigentlich hauptsächlich daraus, dass wir rausfinden mussten welche Kurse wir nehmen wollen/können. Hab mir also auch nen Plan gemacht. Als “International Student” darfst du hier 3 sogenannte “Open University” Kurse machen. Ich hatte mir ursprünglich “Studies in Organizational Behavior”, “Information Management” und “International Marketing Management” rausgesucht. Ich dachte eigentlich auch, dass ich ganz lässig in die Kurse reinkomme. Pustekuchen! Das ist hier voll komisch organisiert. Erst kommen hier die einheimischen Studenten und dürfen sich ihre Kurse aussuchen, dann kommen die einheimischen Transfer Students und dann erst kommen wir International Students. Obwohl wir genauso (wenn nicht gar mehr Studiengebühren zahlen). Außerdem musst du dich einfach erstmal in deine ausgesuchten Kurse reinsetzen und dann nach der Class den Professor fragen, ob du im Kurs bleiben darfst. Wenn ja, dann bekommst du ne Unterschrift von ihm auf so nem grünen Zettel, den wir vom IEP Office bekommen haben. Diese grünen Zettel musst du dir jeweils für den einzelnen Kurs ausstellen lassen. Naja….dann wenn du die Unterschrift vom Prof hast musst du noch zum jeweiligen Chair der dazugehörigen Fakultät des Kurses und dir von dem auch ne Unterschrift holen. Ich sag euch….das war ein Gerenne die letzten 1,5 Wochen.
Erstmal bin ich nicht in 2 meiner beabsichtigten Kurse gekommen, weil die Profs mich da einfach nicht reinlassen wollten. In den “International Marketing Management” Kurs bin ich mühelos reingekommen. Also hatte ich den schon mal sicher. Naja…fehlten noch zwei, so dass die Kurssucherei wieder los ging. Da es dabei aber auch noch tausende Beschränkungen gab, war das gar nicht so einfach, zumal ich ja mit den 3 Kursen auch auf meine 12 Units kommen musste.
Okay. Hatte mir dann 2 neue Kurse rausgesucht, wobei ich den einen ganz schnell wieder verworfen habe, denn die Professorin war voll das Mannsweib, die dachte sie hat die Weisheit mit Löffeln gefressen. Da habe ich mich dann mal wieder ganz schnell aus dem Staub gemacht und mir nen neuen Kurs gesucht. Lange Rede, kurzer Sinn. Nach dem ewigen HickHAck, habe ich nun meine 3 Kurse, die ich machen will. Ich habe jetzt fürs Fall Quarter folgende Kurse:

International Marketing Management

Corporate Finance Management

Marketing Research

Die Kurse hatte ich jetzt auch schon jeweils 2-mal. Das coole hier ist einfach, dass die Profs total locker sind und die Klassen sehr klein. Was mich ein bischen annervt sind die Studenten hier. Während der Klassen tippen die die ganze Zeit auf ihren Handys rum und der Prof steht genau davor und stört sich nich dran. Dann surfen die wild im Netz rum während des Unterrichts. Und die scheinen hier auch nen Tick fürs Kugelschreiber-Klicken zu haben. Wer mich kennt, weiß , dass ich das hasse wie Sau!

Naja…also die beiden Marketing Fächer sind ganz okay , vom Niveau noch nicht so hoch bis jetzt find ich. Der Corporate Finance Kurs hat´s schon etwas mehr in sich, weil der Prof sehr schnell macht und man gedanklich immer die ganzen Finanzbegriffe erstmal ins Deutsche übersetzen muss. Aber der Prof is auch echt lustig. Is so ein chinesich-stämmiger Typ. Hat ne echt coole Art zu unterrichten. Is so, als wenn ´n Kumpel von einem vorne steht und dir was erklärt. Dann fängt er einfach mal im Unterricht an zu singen oder erzählt irgendwelche Stories. Fachlich aber ein sehr versierter Mann!
Ja so viel erstmal zum Unterricht.

Ansonsten tu ich mich immer schwerer mit dem Essen hier. Also wir gehen meistens zu “Ralphs” oder zu “Walmart”. Da isses am “billigsten” und es ist am nächsten dran. Warum tu ich mich schwer? Es ist alles nur in Riesenabpackungen zu bekommen und die Amis haben einfach keine Esskultur. Eben nur Fast Food. Das ist deren Kultur und das sieht man auch. Kein Scherz….hier steht alle 100-200m ein Fastfood Laden. Und nich nur McDonalds oder Burger King. Ne Baker´s, Jack in the Box, El Pollo Loco, El Taco, KFC, Wienerschnitzel (wo es übrigens kein Schnitzel gibt), und dann noch ein Haufen mehr. Is echt nich normal. Na und um auf die Supermärkte und das Einkaufen zurückzukommen….es ist hier relativ teuer. Gerade gesunde Sachen, die nicht 780.000 Kalorien auf 100g haben. Ansonsten habe ich mich in den ersten beiden Wochen hier hauptsächlich von Truthahn-Sandwiches und Pasta ernährt. Getrunken habe ich meistens Apfelsaft. Aber den kann man eigentlich auch nur mit Wasser gestreckt trinken, weil da so viel Zucker drin ist, dass einem schlecht wird. Es stimmen auch die Relationen einfach nicht. Wir waren gestern mal beim El Pollo Loco und haben da Mittag gegessen. Ich hatte nen fetten Burrito, 4 Quesadillas (mit Käse gefüllte Teigtaschen), und nen Taquito. Ich war sausatt und habe MIT Mehrwertsteuer $3,27 bezahlt. Dafür bekomm ich hier im Supermarkt noch nicht mal ne anständige Packung Wurst. Das ist das Problem hier. Du kannst sehr billig Fast Food essen, aber wenn du etwas gesundes oder einfach etwas ausgewogenes essen willst, dann geht es an den Geldbeutel. Ich werde aber weiter versuchen mich ordentlich zu ernähren und nicht der Fast Food Falle erliegen! ;-)

Eine der ersten Aktionen, die ich hier gestartet habe, war mich im Fitnessstudio anzumelden. Natürlich hat die Uni hier ein Eigenes, so dass ich da gut bedient bin. Das Gym is, wie alles hier, total neu und ziemlich cool. Überall hängen Fernseher rum oder du hast Monitore, wenn du Fahrrad fährst oder aber so ein Fahrradaparat, wo man im Sitzen tritt und dann nen  fetten Flat Screen vor sich hat auf dem so ne Need for Speed Umgebung ist und du dich dann praktisch in dem Auto befindest. Wenn du also trittst, fährst du gleichzeitig Autorennen mit den Lenkrad! Is ganz cool. Die ganzen Sportanlagen sind hier sowieso echt geil. Alles neu und super Rasenflächen! Hier mal ein paar Bilder:

Hier ist das Gym etwas hinter den Bäumen versteckt

Hier ist das Gym etwas hinter den Bäumen versteckt

Hier nochmal von außen! Sehr schick!

Hier nochmal von außen! Sehr schick!

Fussballplatz mit den Bergen im Hintergrund. Rechts sind noch Tribünen....die hab ich aber nicht mehr draufbekommen.

Fussballplatz mit den Bergen im Hintergrund. Rechts sind noch Tribünen....die hab ich aber nicht mehr draufbekommen.

Tennisplätze

Tennisplätze

Wir waren in am letzten Wochenende auch bei 2 Fussballspielen der Männer Fussball Unimannschaft. Freitag haben die Coyotes (Name der ganzen Unimannschaften von San Bernardino) gegen die Cal State East Bay mit 7:0 gewonnen und am Sonntag gegen die UC San Diego mit 1:0. Die Amis haben echt coole Sportarten hier, aber Fussball is einfach nich ihr Ding find ich. Sehr körperlose, langsame Spielweise. Nichts für uns Europäer!

Simon hatte sich auch in den ersten Tagen hier einen Baseball und nen Handschuh geholt. Wir haben schon ne Runde Bälle gworfen, allerdings wollen wir demnächst mal richtig Baseball spielen. Carlos (einer unserer amerikanischen Mitbewohner) bringt dann noch nen “Bat” (Baseballschläger) mit und dann werden wir uns die Dinger mal ordentlich um die Ohren pfeffern!

Achso. Gestern haben wir uns für nen Surfkurs angemeldet. Der wird am 24. Oktober steigen und wir fahren dann für nen ganzen Tag an irgendeinen geilen California-Beach und lernen dort das Surfen. Da freu ich mich echt drauf!!!
Für den 9. – 11. Oktober haben wir noch nen Camping und Hiking Trip in den Yosemite Nationalpark gebucht. Das wird auch geil schätz ich!

Hier mal der Flyer:

Ja was kann ich noch sagen. Also die Leute hier sind echt sehr locker und offen. Die Mädels eher als die Jungs. Die Jungs sind noch ein Tick reservierter (was nicht heißt, dass sie nicht cool sind). Mir gefällt das Getue der Weiber hier eher nich. Teilweise sehr spinnig und aufgesetzt! Die Jungs sind ganz cool! Man macht sich hier einfach nicht um alles nen Kopp und das ist sehr ansteckend!

Ansonsten muss ich schon sagen, dass mir mein Deutschland manchmal schon abgeht. Gerade unser gutes Essen. Wir haben echt geiles Essen muss ich sagen! Temperaturmäßig hab ich mich auch ziemlich schnell akklimatisiert. Mittlerweile sind es auch keine 35 Grad mehr, was es auch etwas einfacher macht! Hier geht jetzt auch öfter ein steiler Wind, der kältere Luft bringt!
Mir gehst also insgesamt ziemlich gut hier. Gerade jetzt, wo ich meine Kurse so gut wie sicher habe und der ganze erste Stress mit Studiengebühren bezahlen und so vorbei ist! Ich fühl mich also nach 2 Wochen immer mehr ins Unileben hier integriert und freue mich auf die nächsten spannenden Wochen, wo wir sicherlich nach dem ganzen Organisationskram der ersten beiden Wochen endlich auch die Zeit zum Erleben nutzen können.

Ich habe euch hier einfach mal ein paar Bilder reingestellt, die euch einen kleinen EIndruck (vor allem der Uni) geben soll:

Hier hab ich meine meisten Kurse drin. Das Gebäude kann man hier drauf nicht ganz erkennen!

Hier hab ich meine meisten Kurse drin. Das Gebäude kann man hier drauf nicht ganz erkennen!

Tino und Simon

Tino und Simon

Am letzten Samstag waren wir dann noch in Ontario. Das war so eine große Mall, wo es auch Outlet Stores gab. Hab mir da 4 Shirts geholt. War echt günstig. Vor allem im Nike Store! Hier die Bilder dazu:

Und dann hab ich tatsächlich noch den Mall Cop oder wie in Deutschland auch gern gesagt wird, den Kaufhaus Cop gesehen. Den hab ich dann gleich mal fotografiert:

Hier nochmal ´n Bild von der Busfahrt dahin:

Abends waren wir dann wieder zurück:

Hier noch ein paar Bilder der Uni:

Ja….also das waren so knapp zusammengefasst die ersten 1,5-2 Wochen. Is noch ne Menge mehr passiert, aber vieles fällt einem auch auf Knopfdruck ein. Mir zumindest nicht. War wirklich sehr ereignisreich. Vor allem, weil so viel Neues auf einen einprasselt und man sich doch erstmal zurechtfinden muss. Ich kann aber sagen, dass es bisher echt ne geile Zeit ist…..gerade auch mit den Leuten hier! Ich hoffe, es geht weiter so und die Trips und Ausflüge, die für die nächsten Wochen geplant sind werden genauso geil!

Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass  mir meine Viky so unendlich doll fehlt! Ich vermisse Dich mein Schatz! Aber du kommst ja bald und dann machen wir beide hier schön einen drauf ;-)

An alle anderen….Meinen Kommillitionen aus Chemnitz wünsch ich nen hoffentlich nicht so stressigen Semesterstart, meiner Familie sag ich einfach mal: Euch vermisse ich auch (dich auch Heidi) ;-) , und allen anderen wünsch ich auch ne gute Zeit!

In dem Sinne….haltet die Ohren steif!

Viele sonnige Grüße aus California!!!!!

Euer Marco

Hallo alle zusammen…

hier erstmal wieder ein Song, damit euch nicht langweilig wird beim lesen! ;-)

nach meinem Ausblick auf die ersten Tage im Artikel zuvor, ist es mir nun vergönnt euch zuschreiben wie es denn nun alles gelaufen ist und wie es allgemein hier ist.

Ich fang mal ganz vorne an…

Der Tag vor der Abreise war wirklich ziemlich stressig. Von Verwandten verabschieden, die letzten fehlenden Dinge zusammentragen und natürlich Tasche packen. Da ich jemand bin, der immer alles auf den letzten Drücker macht und meint “es ist doch noch genug Zeit…!”, war es auch dieses mal so, dass die Tasche wirklich erst sehr spät fertig gepackt war. Andauern sind mir Dinge eingefallen, die ich noch unbedingt mitnehmen muss und noch in die Tasche müssen. Das ist allerdings nicht sehr zuträglich, wenn man für die Taschen bestimmte Abmessungen einhalten muss.

Naja…letztendlich hatte ich dann doch alles zusammen und es ging mit Viky, meiner Mutter und Viky´s Papa Richtung Berlin. Autobahnen waren schön frei, so dass es dahingehend auch keine Probleme von der Zeit her gab. Wir sind gegen 5.15 Uhr am Flughafen Tegel angekommen. Hier muss ich gleich mal sagen, dass es gut ist, dass dieses Ding bald geschlossen wird. Ich hab selten einen so unübersichtlichen Flughafen gesehen. Wir sind da bestimmt 5-mal im Kreis gefahren, um nen Parkplatz zu finden.

Im Flughafen angekommen, ging es dann gleich durch zum “Fast Bag Drop Schalter”. Da ich bereits online eingecheckt hatte, konnte ich direkt zu diesem Schalter gehen, wo gar keine Schlange war….im Gegensatz zum normalen Schalter. Also Sachen eingecheckt….jetzt fehlte nur noch die Sicherheitskontrolle und dann zum Gate. Jetzt kam das Schlimmste, was ich bisher erlebt habe (is keine Übertreibung)….ICH MUSSTE MICH FÜR EIN HALBES JAHR VON MEINER SÜßEN VIKY VERABSCHIEDEN!

Für uns beide war es echt hart und es sind jede Menge Tränen geflossen. Als ich dann zur Sicherheitskontrolle bin und damit endgültig “Auf Wiedersehen” sagen musste, nahmen mich die netten Mitarbeiter mit einem mitleidsgetränkten Blick in Empfang. Ein letztes mal winken und dann war sie weg. Einfach so, für so lange Zeit und mich erwartet das größte Abenteuer meines Lebens und das ohne den Menschen, der mir das Wichtigste überhaupt ist.

Es ging dann mit dem Flug British Airways 0281 in Richtung London Heathrow. Ich hatte schon vorm Einstieg ins Flugzeug fetten Knast und hab gehofft, dass es was Leckeres an Board gibt. Das hat sich dann auch erfüllt. Leider nur zur Hälfte, denn es gab was, aber es war definitiv nich lecker. So ein richtiges zusammengeplatschtes Sandwich mit ner Scheibe Bacon dazwischen, das seinem Namen absolut keine Ehre gemacht hat. Sah eher aus wie ne überfahrende Biberzunge oder so :-)

Entgegen den Flughafenerfahrungen in Tegel ging es in Heathrow relativ gut voran. Einzig die Sicherheitskontrolle kam mir vor wie die Essensausgabe in nem afrikanischen Flüchtlingsdorf. Die haben die Leute da echt zusammengetrieben. Frauen mit Absätzen mussten sogar von Anfang an ihre Schuhe ausziehen und da barfuß rumlaufen. Bei mir ging es allerdings. Hab noch nen kleinen Plausch mit dem, wie Michael Jordan aussehenden, Sicherheitsbeamten gehalten und dann war ich durch!

Im Flieger von London nach Los Angeles hab ich dann neben nem Engländer gesessen, der echt in Ordnung war. Deutschland und England friedlich Seite an Seite obwohl ich mir auf meinem Screen vor mir gleich mal schön zu Anfang ne Reportage über Gerd Müller und damit verbunden den Erfolgen deutscher Nationalmannschaften (auch gegen England) angesehen habe ;-)
Die 11 Stunden Flug sind echt kein Zuckerschlecken find ich. Das zieht sich und zieht sich. Dazu das, dieses mal bessere Essen, dass hauptsächlich sehr hochkalorisch war, einen dadurch aber auch einmal mehr aufs Klo getrieben hat. Mhhh…lecker…schön Flugzeugtoilette dachte ich. Aber war in Ordnung.

In Los Angeles gelandet, mussten alle Insassen erstmal ne halbe Stunde im Flieger sitzen bleiben, weil die Amis uns da irgendwie nicht reinlassen wollten. Habe leider den Captain, aufgrund seines recht starken britischen Akzents, nur zur Hälfte wahrnehmen können.

Nachdem ich dann aus dem Flieger raus war ging es direkt zur Passkontrolle. Auf dem LAX hat ein absolutes Chaos geherrscht. Ein Haufen Menschen und immer wieder Mitarbeiter, die die Menschen von einem Punkt zum anderen verschoben haben, um die Massen zu verteilen. Nachdem ich also ne Dreiviertelstunde in der Schlange gestanden hatte, war ich endlich dran. Ein sichtlich genervter asiatisch-stämmiger Kontrolleur hat meine Dokumente gecheckt und mir dann, nach Abgabe von Fingerabdrücken und nem Foto, signalisiert, dass alles okay ist und ich weiter zum Gepäckkarussell kann. Ich weiß auch nicht, aber geilerweise bin ich am sehr überfüllten Karussell angekommen und 5 Sekunden später sind meine beiden Koffer vorbeigesaust und ich konnte weiter. Glück muss man haben. Das war eigentlich meine größte Befürchtung….das mein Gepäck nich ankommt oder irgendetwas anderes damit passiert! Aber war nich und gut is!
Jetzt musste ich noch durch so ne Kontrolle, die mich auch nochmal ne halbe Stunde in einer Schlange stehen ließ, damit ich endlich fertig war. Endlich da…und:

Hallo Los Angeles”

Mittlerweile war es fast viertel vier nachmittags. Ich hatte meinen Mietwagen für 14.30 Uhr gebucht. Naja…bin dann schnell zu so einer Shuttle Haltestelle, wo Hertz dran stand und bin dann mit dem Shuttle zur Hertz Vermittlung gefahren. Dort angekommen, kam es zu einem äußerst seltenen und nicht oft erlebten Ereignis meines bisheriges Trips:

Ich stand in einer Schlange!  :-)

Als ich dann dran war, wurde mir erstmal erzählt, dass die (von mir ein paar Tage vorher gebuchte) Wagenklasse nicht verfügbar war. Laut Telefonbuchung sollte ich $116 zahlen. War eigentlich die günstigste Variante, um nach San Bernardino zu kommen. Pustekuchen….als erstes wollte mir der Herr dort ein Upgrade auf nen Ford Mustang GT machen. Ich dachte so bei mir: “Mach ruhig…hab ich nichts gegen mit so ner geilen Karre rumzudüsen…solange mein gebuchter Preis gleichbleibt”.
Er erzählte mir dann noch ein Haufen Zeugs….bis ich ihn dann unterbrach und ihn fragte, was mich das denn nun insgesamt kosten wird. Als er mir dann die Rechnung von $220 zeigte, bin ich fast aus allen Wolken gefallen. Ich sagte ihm dann ganz klar, dass ich das nicht akzeptieren werde. Daraufhin hat er sofort eingelenkt und so getan als wenn er ein paar Telefonate machen muss, um das zu klären (meiner Meinung nach war da keine Sau dran). Man muss dazu wissen, dass die Mitarbeiter bei solchen Autovermietungen an den zusätzlich abgeschlossenen Sachen provisorisch beteiligt werden. Da ich mich darüber bereits in Deutschland erkundigt hatte, war mir gleich klar, was der Typ hier versucht. Mal schön dem Deutschen, der bestimmt eh nischt versteht, ´n fettet Zusatzpaket aufschwatzen.
Hab ihm dann nochmal erklärt, dass ich extra nachgefragt hatte, als ich gebucht hatte, ob Zusatzkosten auf mich zukommen. Daraufhin wieder ein paar imaginäre Telefongespräche, die dann dazu führten, dass ich ein kostenloses Upgrade bekam. Hab dann noch zusätzlich eine “Fuel-Option” und eine Zusatzversicherung abgeschlossen, so dass ich letztendlich aber auch noch ein ganzes Stück über dem vorher ausgemachten Preis lag. Naja…war mir dann aber irgendwie auch Bockwurst, weil ich müde war und so schnell wie möglich nach San Bernardino wollte.

Bin dann zu meinem Auto gegangen…..mit ner fetten Jacke an, 2 schweren Koffern, ner Umhängetasche und meinem Laptop mit Umhängetasche….und in L.A. waren es gut und gerne 32° C. Endlich angekommen war ich sehr zufriedenmit dem Auto. Hier habt ihr mal ein paar Bilder vom Auto:

Naja….nachdem ich meine Sachen im Auto verstaut hatte, hab ich mich dann in den Verkehr von Los Angeles gestürzt. War eigentlich sehr gut zu fahren fand ich. Bin 2-mal falsch abgefahren, das konnt ich aber immer wieder ausgleichen.
Circa 18 Uhr bin ich dann in San Bernardino eingefahren. Bin dann direkt zum  Campus gefahren, wo ich mir erstmal sehr verloren vorkam, weil es wirklich ein sehr großes Gelände ist und man keine Ahnung hat, wo was ist. Da ich keinen “Parking Pass” hatte, musste ich mich also ein bischen beeilen, um das “Office of Housing and Residential Life” zu finden. Nach einigen wirren Ausflügen habe ich einfach angerufen und hab mir den Weg beschreiben lassen. Dort angekommen, saßen dort 3 junge Mädels, die auch Studenten waren und haben mich nach meinem Namen gefragt (natürlich nach dem obligatorischen amerikanischen Small Talk). Verstanden haben sie ihn nicht gleich…deswegen musste ich buchstabieren.  Nach ewigem Suchen meinte die eine, dass sie mich nicht auf der Liste findet. Das war dann natürlich ein echt gutes Gefühl, weil es ja darum ging mein Apartment zu beziehen. Nachdem sie 10-mal hin und her telefoniert hatten, ist dann eine auf die Idee gekommen doch mal Vor- und Hintername zu tauschen. Und siehe da…plötzlich war er da…die dachten doch tatsächlich, dass ich Stach Marco heiße, also Marco mein Hintername ist.
Aber die waren dort alle sehr nett muss ich sagen. Mich hat dann so ein Typ zu meinem Apartment gebracht.

Hier wohn ich!

Hier wohn ich!

Im Apartment, dass sich 4 Leute teilen, war niemand. Deswegen hatte ich beschlossen, dass ich meine Sachen schnell abparke und noch ne runde rumlaufe. Als ich dann wiederkam, waren 2 Mann in der Küche…meine neuen Mitbewohner. Beides Amerikaner….beide mit mexikanischen Wurzeln. Die Begrüßung is lockerleicht ausgefallen. Ich hatte die beiden dann noch schnell gefragt, wo ich mir was zu futtern besorgen kann, weil ich echt ausgehungert war. Daraufhin bin ich dann mit dem Auto zum nächsten Supermarkt gefahren.

Also als erstes mal….es stimmt….es ist dort echt alles riesig und nahezu alles ist in großen abpackungen zu kriegen. Etwas unentschlossen was ich nehme, weil die Auswahl zwar gr0ß aber auch ziemlich ungesund war, habe ich mich dann entschieden nur was zu trinken zu kaufen und bin dann in ein “Papa John” Restaurant gegangen und hab mir dann nen Gartensalat mit French Dressing bestellt.

Als ich dann wieder in der Wohnung ankam, war einer der beiden schon wieder nach Hause gefahren. Mit dem anderen (Carlos) hab ich mich dann noch ne Stunde zusammengesetzt und wir haben etwas erzählt. Er kommt aus einer Stadt, die ungefähr ne Stunde von San Bernardinon entfernt liegt. Er ist 20 Jahre alt und studiert “Criminal Justice”. Damit möchte er dann mal Polizist werden. Den anderen (Edgard) konnte ich bisher noch nicht kennenlernen.

Bin dann gegen 12 ins Bett, weil ich relativ früh raus musste, um das Auto umzuparken wegen der oben genannten Parklizenz.

Das war alo der erste ereignisreiche Tag!

Ich bin dann am nächsten morgen um 6 aufgestanden und hab mich fertig gemacht. Bin dann als erstes in den Supermarkt gefahren, um mir Frühstück zu holen. Das Problem ist, dass ich keinerlei Küchengeräte im Apartment habe und deswegen erstmal auf fertige oder relativ einfache Sachen angewiesen war. Auch die bereits länger im Apartment lebenden Carlos und Edgard habens nicht so mit Küchengeräten oder Essen/Trinken im Kühlschrank. Es sieht eigentlich so aus, als wenn in dieser Wohnung niemand wohnen würde.

Naja…hab mir dann deutsche Leberwurst und Philadelphia Käse geholt und sowas ähnliches wie Schwarzbrot ;-) Ach ja und ein bischen Obst. Das war also das erste Frühstück in SB.

Hab dann noch ein paar Erledigungen mit dem Auto gemacht, weil ich es ja heute auch wieder abgeben musste.

Dann bin ich von Mittag bis ca. 14 Uhr zu den ganzen “Offices” gerannt, um rauszukriegen, wo ich meine “Student ID” herbekomme und wo ich die Studiengebühren zahlen kann und vor allem wie! Ja am Ende meinten die, dass ich morgen zur Orientation gehen soll und es dann rausfinde.

Ich musste dann das Mietauto wieder abgeben. Dafür musste ich ans ganz Ende der Stadt. Die Mitarbeiter dort waren wirklich sehr nett. Die Dame hat mich dann sogar wieder nach Hause gefahren (natürlich musste ich das bezahlen)….trotzdem cool.

Gegen Abend ist dann mein letzter Zimmergenosse eingetroffen….und siehe da….ein Deutscher…..mit Namen Simon, studiert in Gießen angewandte Sprachwissenschaft und is auch wirklich voll in Ordnung (so wie ich es jetzt in den ersten paar Stunden einschätzen kann)!
Sind dann noch ne Runde rumgegangen und haben uns den Campus angeschaut und waren noch einkaufen.

Gegen Abend haben wir dann noch einen Deutschen getoffen, den wir auch schon aus unsere Studi-Gruppe kannten. Timo aus Passau. Auch ein wirklich sehr netter Kerl.

Heute (also der 22.09.) mussten wir zur “Orientation”. Das war in so einem Gebäude, dass sich “Yasuda Center” schimpft. Wir sind dort angekommen und dachten als allererstes, dass wir bei einem Meeting der Asiaten waren. war aber nich so, denn wir waren die einzigen Nicht-Asiaten von den ganzen International Students dort. Ach ja….wir haben noch kurz davor 2 deutsche Mädels getroffen, die wir aber auch schon aus unserer 5-mann starken Studi Gruppe kannten. Eine Dame mit Kopftuch hat uns dort eine Mappe überreicht, in der sämtliche Unterlagen waren, die wir entweder ausfüllen mussten oder die als Information dienten. Das Ganze hat sich ziemlich lange hingezogen, da die Asiaten relativ schwer von Kapichen sind und wir deswegen ewig warten mussten bis es weiterging.

Nachdem wir (wir drei deutschen Jungs) dann am Abend unerlaubter Weise in unserem Apartment, auf Einladung meines Roomates Carlos, mexikanisches Bier getrunken haben und einfach nur abgehangen und erzählt haben, sind wir dann gegen kurz nach 10 noch zu einer Party gegangen, die draußen stattfand und wo man Einiges an sportlichen Aktivitäten machen konnte. Ich füge die Bilder und eventuell auch Videos später noch ein, da es, wie gesagt, noch ein paar Probleme mit dem Uni-Netzwerk hier gibt! Nur so viel….wir waren nicht all zu lange dort, weil es erstens eher ne Sportveranstaltung war und wir zweitens ziemlich müde waren. Aus diesem Grund werde ich auch für heute Schluss machen und ins Bett gehen. Morgen is sicherlich wieder Einiges los ;-)

Fotos, wie erwähnt, zu einem späteren Zeitpunkt (Sorry)!!!

Viel Spaß euch allen noch und “Have a nice day”!

Euer Marco

So….um nun mal richtig in den “Blog” zu starten, möchte ich einfach mal einen kurzen Ausblick auf die kommenden Tage, die mir bevorstehen, geben.


Sonntag, 20. September 2009

        (Oh Yeah….Ich liebe diesen Song!!!) 8)

Der große Tag…..

Es geht voraussichtlich gegen 03.00 Uhr in Richtung Berlin, wo ich dann von Tegel aus losfliege. Der Flug geht 07.15 Uhr. Gebucht habe ich British Airways; aus diesem Grund geht es auch erst nach London (Heathrow). Dort hab ich dann gute 1,5 h Zeit. Dann geht es weiter nach Los Angeles…..11 Stunden Flug am Stück. Mal sehen, wie mir das bekommt! Werd mich mit reichlich Musik und Literatur eindecken und dann geht das schon….hoff ich :-)

Wenn ich dann hoffentlich heil in L.A. angekommen bin, werde ich mir meinen Mietwagen an der Mietstation am LAX abholen und dann die knapp 100 km nach San Bernardino fahren.
Bin echt mal gespannt, wie das dort im amerikanischen Verkehr wird. Ich buch mir auf jeden Fall ´n Navi dazu, damit ich nich irgendwo in Mexiko rauskomme ;-)

Ich hoffe, dass ich so zwischen 16 und 17 Uhr an der Uni ankomme. Bis 22 Uhr ist das Main Office offen und ich kann mir meine Schlüssel holen und mein Apartment beziehen. Bin mal gespannt mit was für Leuten ich da zusammenwohne. Ich weiß bis jetzt nur, dass das Apartment um die 130 qm hat und ich mit noch 3 anderen zusammenwohne (ob Amerikaner, Franzosen, Ugander, oder sonstwas weiß ich nicht…ist auch ganz gut…SURPRISE SURPRISE). Küche wird gemeinsam genutzt, 2 Bäder, Internet is auch da und sonst isses auch ganz gut ausgestattet, bis auf die Tatsache, dass ich mir meine ganze Bettsachen selbst mitbringen muss; also auch Decke und Kissen und so. Da ich das bei 23kg erlaubtem Gepäck nich in meinen Koffer hieven möchte, werd ich das gleich als erste Aktion in San Bernardino in Angriff nehmen: BETTZEUG KAUFEN!  ;-)   (und was zu futtern)…

Am meisten bin ich aber auf die Uni gespannt…also aussehen tut sie auf den Bildern echt super. Aber das ist ja bei den meisten amerikanischen Unis der Fall (Studiengebühren sei Dank). Wer mal Interesse hat kann ja mal googeln (das hab ich mal für euch übernommen ;-) ):  Klick Mich!

Hier mal ein paar Bilder (das erwartet mich unitechnisch dort):

Jo....Pool an den Wohnheimen!!! ;-)

Ja das sind Palmen... :-)

Ja das sind Palmen... :-)

Schön kleine Klassen....

Schön kleine Klassen....

Wird wohl eine meine ersten Anlaufstationen sein....

Wird wohl eine meiner ersten Anlaufstationen sein....

Braucht man, glaube ich, nich viel sagen....

Braucht man, glaube ich, nich viel sagen....

Das war es erstmal….ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten und hier und da noch das ein oder andere Plugin einbauen, damit der Besuch der Seite für euch noch angenehmer wird ;-)

Bilder und vielleicht auch Videos, die dann die, von diesem Ausblick ausgehenden tatsächlichen Begebenheiten anschaulich machen, folgen in Kürze!

Bis dann Leute….Good Night!!

Euer Marco

Hier entsteht meine Website, die Freunde und Familie und von mir aus auch Andere bezüglich meiner Erlebnisse und Erfahrungen beim Auslandsstudium in Kalifornien auf dem Laufenden halten soll!

Ich wünsche allen viel Spaß!!!

Euer Marco